Chili-Pepper's Bier-Ecke

Dieses Thema im Forum "Bier-Ecke" wurde erstellt von Christopher84, 30 Juni 2018.

  1. Lauser

    Lauser Chililiebhaber Chililiebhaber

    Zumindest sollte das Bier auch im ursprünglichen Kalender enthalten sein. Ich fand es damals lecker.
     
  2. mph

    mph Indoor- und Balkonanbauer Chilihead Administrator

    Ich denke, heute kommen zwei Bier dran. Ich hänge ja drei Tage hinterher.
     
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  3. Lauser

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    Tag 5 des deutschen Bieradventskalender von Kalea! Dort befindet sich das Schlappeseppel Weissbier Naturtrüb aus Grossostheim bei Aschaffenburg. Die Bezeichnung "Limitierte Sonderabfüllung" rührt wohl daher, dass dieses Bier in der 0,33 Literflasche nicht regulär erhältlich ist sondern extra in diesem Gebinde für den Adventskalender abgefüllt wurde. Der Name Schlappeseppel entstand, weil der Gründer Josef Lögler wegen seines lahmen Beines "der schlappe Seppel" getauft wurde. Nun zum Bier: Das Weissbier hat eine bräunlich-orangene und sehr Trübe Färbung. Beim Einschenken entsteht eine üppige, leicht beige Schaumkrone. Diese ist grob- bis mittelporig und sehr stabil. Beim reinhalten der Nase brennt es ein wenig, da ist eine ordentliche Kohlensäure vorhanden! Das Bier duftet angenehm nach Weizenmalz, leicht bananig, nach Hefe aber auch leicht metallisch. Im Antrunk gibt es Aromen von Birne, grünen Äpfel, Banane und Hefe. Die Kohlensäure ist prickelnd und sehr erfrischend. Im Nachtrunk gibt es eine Säure. Das Bier ist dort sehr mild und mir fehlt ein wenig die Vollmundigkeit. Es ist recht süffig aber meiner Meinung nach könnte man hier noch etwas mehr herausholen. wenngleich das Weissbier wahrlich nicht schlecht ist!

     
  4. Lauser

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    Tag 5 des österreichischen Bieradventskalender von Kalea. Heute gibt es das Neufeldner s´Zwickl, welches sowohl mit Bio-Gersten- als auch Bio-Weizenmalz eingebraut wurde. Die Neufeldner Biobrauerei ist Oberösterreichs erste Bio-Brauerei. Das Bier befand sich vor 2 Jahren schon einmal im österreichischen Bieradventskalender. Damals fand ich es gelungen. Das Bier hat eine gelb-orangene und sehr trübe Farbe. Der Schaum ist zunächst grobporig und wird beim Auflösen feinporig. Dazu ist dieser sehr haltbar. Das Bier duftet muffig-malzig mit einer Würzigkeit. Ehrlich gesagt hat mir das Bier damals deutlich besser geschmeckt. Im Antrunk gibt es eine ordentliche Muffigkeit. Das ist ziemlich unangenehm. Dies erinnert mich irgendwie an ein falsch gelagertes oder abgelaufenes Bier. Die Rezenz passt soweit. Im Nachtrunk gibt es dann eine sehr aufdringliche Bittere, welche gar alkoholisch wirkt, obwohl das Bier nur 5,2 Vol.-% Alkohol hat. Irgendwie harmoniert hier nicht all zu viel. Schade!

     
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  5. Lauser

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    Tag 5 des French Craft Brewers Adventskalender von Kalea! Dort befindet sich das Bière des Sans Culottes der Brasserie Artisanale La Choulette. Hierbei handelt es sich um ein Bière de Garde. Aus Wikipedia und Eigenrecherche habe ich noch ein paar Facts zu dieser Biersorte: Dieser Bierstil umfasst in der Regel obergärige Biere aus der französischen Region Hauts-de-France. Ursprünglich wurden diese Biere in Nordfrankreich in Bauernhäusern (daher setzt man diese Biere gerne mit Farmhouse Ales gleich) gebraut. Dies geschah traditionell Ende Frühling. Nach der Gärung wurde das obergärige Bier für eine längere Zeit in kühlen Bierkellern in Fässern gelagert. Der französische Begriff "Garde" bedeutet Lagerung. Heutzutage wird das Bier in Lagertanks bei kalten Temperaturen gelagert. Durch die lange Lagerzeit entsteht eine neue Gärung und das Bier kann langsam reifen. Zucker und Hefe verfeinern während der Lagerung den Charakter des Bieres und steigern den Alkoholgehalt. Traditionell gab es auch manchmal eine zweite Gärung in Champagnerflaschen. Die Flaschengärung ist heutzutage eher die Ausnahme, dennoch wird das Bier in Sektflaschen mit Korken abgefüllt. Nun zum Bier: Dieses hat eine orangene bis hellbraune und gut getrübte Farbe. Es entsteht eine sehr üppige Schaumkrone. Diese ist feinporig, sehr stabil und wunderbar am Glas haftend. Der Duft überrascht mich! Wäre ich blind, so würde ich hier an ein dunkles Bier denken. Es hat eine süßliche Note, die eine Mischung aus Honig und Schokolade ist. Dazu gibt es sehr viel Frucht. Die Fruchtigkeit erinnert an Trockenpflaumen, Aprikosen und Rosinen. Eine leichte Sektnote gibt es auch noch. Geschmacklich ist das wirklich einzigartig und ich bin entzückt! Im Antrunk hat das etwas von Champagner. Dann gibt es aber auch eine fruchtige Süße. Diese schmeckt nach Pflaumen, Pfirsich und Mandarinen. Die Kohlensäure ist schön prickelnd. Das Bier klingt mit einer feinen Herbe und eher trocken aus. Dennoch ist das Bier sowas von vollmundig. Ich zelebriere quasi jeden Schluck. Das ist auf jeden Fall mit das Beste, dass ich je getrunken habe! Wow!

     
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  6. Lauser

    Lauser Chililiebhaber Chililiebhaber

    Tag 5 des internationalen Craftbeer Adventskalender von Kalea. Dort befindet sich das Dark Island, ein Old Ale (dunkles Ale) von The Orkney Brewery bzw. Sinclair Breweries. Dieses Bier kommt von den Orkney Inseln, welche zu Schottland gehören. Gebraut wurde es mit Gersten- und Weizenmalz. Das Ale hat eine tiefschwarze Farbe. Der Schaum ist zunächst mittelporig und wird beim Auflösen feinporig. Dazu ist dieser haselnussbraun aber leider nicht all zu stabil. Das Bier duftet angenehm nach Röstkaffee und Zartbitterschokolade. Dazu gibt es noch Aromen von Datteln und Trockenpflaumen. Im Antrunk überrascht mich das Bier mit einer ausgeprägten Säure. Diese kann ich schlecht einordnen aber irgendwie hat diese etwas leckeres an sich. Die Süße ist zurückhaltender als vermutet. Es gibt ein ausgeprägtes, leicht rauchiges Röstmalzaroma. Die Kohlensäure ist überraschend prickelnd und sehr spritzig. Im Nachtrunk gibt es wieder sehr viel Kaffee. Eine besonders ausgeprägte Bittere gibt es nicht. Diese ist eher dezent. Dieses Old Ale ist auf jeden Fall mal spannend gewesen und bewegt sich irgendwo zwischen Stout und Porter.

     
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  7. mph

    mph Indoor- und Balkonanbauer Chilihead Administrator

    Das habe ich eben auch aufgemacht. Es ist gut.
     
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  8. Lauser

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    Tag 6 des österreichischen Bieradventskalender von Kalea. Heute gibt es das Frastanzer s´Honig, ein Bio-Bier der Brauerei Frastanz. Wie der Name es schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um ein Honigbier. Das Bier hat eine goldgelbe Farbe mit geringer, feiner Trübung. Der Schaum ist mittelporig und wird beim Auflösen grobporig. Außerdem ist der Schaum sehr stabil. Der Duft ist sehr angenehm und frisch. Es gibt eine malzige Honignote. Diese ist aber dezenter als erwartet. Im Antrunk schmeckt man dann den Honig wunderbar heraus. Wirklich toll finde ich, dass dieses Bier nicht einfach nur honigsüß schmeckt. Die Süße ist da, wirkt aber nicht zu aufdringlich. Viel mehr gibt es auch eine gewisse Würzigkeit. Das Honigbier ist schön rezent. Im Nachtrunk gibt es neben dem Honig eine feine Bittere. Diese ist äußerst gering aber bestätigt, dass dieses Bier nicht zu süß ist. Ich war ehrlicherweise sehr skeptisch, bin nun aber positiv überrascht worden! Das ist ein echt leckeres Bier!

     
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  9. Lauser

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    Tag 6 des French Craft Brewers Adventskalender von Kalea. In diesem befindet sich das Sant Erwann 777 IPA, Dies ist das 2. Bier von SAS Britt bzw. Brasserie de Bretagne. Die 777 stehen für 7 Jahrhunderte Brautradition, 7 Vol.-% Alkohol und 7 Getreidesorten. Diese wären Gerstenmalz, Weizenmalz, Hirse, Hafer, Buchweizen, Dinkel und Roggen. Wow! Ob das schmeckt? Das Bier hat eine orangene bis hellbraune Farbe. Das IPA ist sehr trüb und darin schwimmen noch ein paar Trub- und Schwebstoffe herum. Beim Einschenken entsteht eine sehr üppige Schaumkrone. Diese ist zunächst feinporig bis cremig und wird dann etwas grobporiger, nur um am Ende schön cremig zu werden. Dazu ist diese sehr stabil und wunderbar am Glas haftend. Der Duft ist toll! Es riecht total fruchtig. Eine untypische, sehr intensive Aromatik an Limetten und Zitronengras erkenne ich. Dann sind da noch Grapefruit und etwas undefinierbares. Wow, was für ein Antrunk! Solch eine limettenartige Säure ist ja mal total ungewöhnlich. Ich vermute das hier Hopfen und die vielen Getreidearten etwas sonderbares verursacht haben. Und das schmeckt! Aber wie! Das India Pale Ale ist sowas von fruchtig, als ob sich ein prall gefüllter Obstkorb im Mund befinden würde. Dazu gibt es einen süßen Malzcharakter, der ein wenig an Traubenzucker erinnert. Die Carbonisierung ist super prickelnd und unterstützt die Citrussäure. Im Nachtrunk merkt man dann eine deutliche, harzige Bittere. Aber irgendwie passt das zu dem Bier. Hier entsteht eine tolle Harmonie. Ich bin hellauf begeistert. Eines der besten IPA´s, die ich je hatte.

     
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  10. Lauser

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    Tag 6 des internationalen Craftbeer Adventskalender von Kalea. Heute gibt es das Keep Up Aesthete Red Lager von Birrificio del Doge aus Italien. Stilistisch ist das irgendwas zwischen Amber/Red/Vienna Lager. Das Bier hat eine schöne, rötlich-braune Bernsteinfarbe mit leichter Trübung. Es gibt eine leicht beige, mittelporige und sehr haltbare Schaumkrone. Diese haftet schön am Glas. Den Geruch des Bieres finde ich irgendwie sehr dezent. So ist es sehr schwer, etwas herauszuriechen. Es gibt eine malzige Süße und etwas beeriges. Das könnten Waldbeeren und Hagebutten sein. Wie gesagt: Das ist alles sehr zurückhaltend. Der Antrunk fällt dann zum Glück intensiver aus. Hier gibt es eine Malzsüße, die an Toffee und Zartbitterschokolade erinnert. Das beerige geht nun mehr in Richtung Trockenfrüchte und Datteln. Ein wenig erinnert es mich auch an Weinbrandbohnen. Die Kohlensäure ist durchaus prickelnd. Das Bier klingt süßlich mit einer angenehmen Bittere aus. Diese kann ich schwer einordnen. Generell kann ich bei dem Bier vieles nicht so richtig ausmachen. Geschmacklich ist das sicherlich nicht schlecht aber irgendwie eine Spur zu dezent oder gar kompliziert.

     
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  11. mph

    mph Indoor- und Balkonanbauer Chilihead Administrator

    Ich bin mal gespannt wie das Nikolaus-Bier aus dem Adventskalender schmeckt.
     
  12. mph

    mph Indoor- und Balkonanbauer Chilihead Administrator

    Bis jetzt habe ich die folgenden Biere aus dem Kalea Bieradventskalender getrunken:



    Das Alpirsbacher war das "Nikolaus-Bier".



    Ich fande sie alle gut und kann mich bisher nicht so recht entscheiden welches ich am besten finde.

    Die hier muss ich noch "nachholen":


     
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  13. Lauser

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    Tag 7 des French Craft Brewers Adventskalender von Kalea. In diesem befindet sich das Combel der Brasserie Bourganel. Dabei handelt es sich um ein Kastanienbier, welches auch Vanille enthält. Das Bier hat eine klare, rötliche Bernsteinfarbe. Der Schaum ist leicht beige, grobporig und nicht all zu stabil. In der Nase ist es recht schwach und langweilig. Ich erkenne Malz, etwas Nuss und leider metallisches. Im Antrunk gibt es eine kaffeeartige Malznote und viel Nuss. Auch hier schwingt wieder Metall mit. Die Rezenz ist prickelnd. Im Nachtrunk passiert leider nicht mehr viel. Ich finde dieses Bier sehr schwach und langweilig. Mir passiert da einfach zu wenig im Geschmack.
     
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  14. Lauser

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    Tag 7 des internationalen Craftbeer Adventskalender von Kalea. Heute gibt es ein Abbey Dubbel aus Belgien. Das Steenbrugge Dubbel Bruin wird von der Brouwerij Palm gebraut und hat 6,5 Vol.-% Alkohol. Das Bier hat eine rötliche Bernsteinfarbe. Beim Einschenken entsteht eine üppige Schaumkrone. Diese ist leicht beige, mittelporig, auf dem Gipfel cremig, sehr stabil und wunderbar am Glas haftend. In der Nase ist das Bier sehr zurückhaltend. Es gibt Malzaromen und einen Hauch von Trockenfrüchte. Der Schaum will einfach nicht verschwinden. Geschmacklich ist es anders als gedacht. Im Antrunk gibt es karamellige Toffeearomen. Dazu kommt noch etwas Kaffee, Trockenpflaumen aber auch eine Kräuternote. Das Bier ist sehr rezent. Im Nachtrunk finde ich es etwas zu dünn. Ich finde das Bier recht solide aber umgehauen hat es mich nicht.

     
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  15. mph

    mph Indoor- und Balkonanbauer Chilihead Administrator

    Ich hatte heute das Gramlinger Kirta - Dunkles Hefeweizen. Ich bin kein Fan von dunklem Weizenbier. Es ist nicht schlecht, trifft aber nicht meinen Geschmack.

     
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  16. Lauser

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    Tag 8 des French Craft Brewers Adventskalender von Kalea. Heute gibt es das Britt Blonde Melen. Das wäre das 3. Bier von SAS Britt bzw. Brasserie de Bretagne. Dieses Bier wurde mit Buchweizenmalz eingebraut. Das Bier hat eine orange-braune und sehr trübe Farbe. Der Schaum ist haltbar, mittelporig und auf dem Gipfel cremig. Vom Geruch her erinnert mich das Blonde etwas an ein Hefeweizen, nur das es ein fruchtig-säuerliches Limettenaroma hat. Der Antrunk bleibt fruchtig. Hier gibt Aromen von Bananen, Citrusfrüchte und Melonen. Das Bier ist schön pricklend. Die 6,0 Vol.-% Alkohol sind schön verbaut und nicht aufdringlich. Das Bier klingt säuerlich-fruchtig aus, hat eine schöne Frische und ist mild und süffig. Mir hat das Bier sehr gut gefallen. Lecker!

     
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  17. Lauser

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    Tag 8 des deutschen Bieradventskalender von Kalea! Die beiden vorherigen Biere (Alpirsbacher Kloster Helles und Graminger Kirta) konnte ich überspringen, da ich beide schon kannte und rezensiert habe. Bürgerliches Brauhaus - Altbairisch Hell wird von Herrnbräu aus Ingolstadt gebraut. Das Bier ist sehr hell und strohgelb. Beim Einschenken entsteht eine üppige, feinporige Schaumkrone. Der Schaum ist sehr stabil. Das Bier duftet grasig, getreidig und leicht malzig. Im Antrunk gibt es süßliches Malz aber auch etwas Metallisches. Die Kohlensäure ist schön prickelnd. Im Nachtrunk ist das Bier sehr schlank. Es klingt sehr mild aus und es hat eine gewisse Süffigkeit. Ich finde es recht solide.

     
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  18. Lauser

    Lauser Chililiebhaber Chililiebhaber

    Tag 8 des internationalen Craftbeer Adventskalender von Kalea. Beim Öffnen des Türchens gab es einen kurzen Schockmoment: Wie, ist ja leer? Wo ist das Bier? Aber da fiel mir ein: Es gibt exakt 1 Dosenbier in diesem Kalender. Und dieses hat sich versteckt. Heute gibt es ein besonderes Bier, das Skyrgosi. Dieses Bier kommt aus Island und wurde bei Gæðingur Brugghús gebraut. Es ist eine Kollaboration mit Evil Twin Brewing aus Dänemark und Two Roads Brewing aus den USA. Das spannende: Dabei handelt es sich um eine Gose, ein Sauerbier. Die Gärung durch Milchsäurebakterien wurde durch Zugabe von Skyr eingeleitet. Daneben wurde auch Roggenmalz, Isländisches Moos und Salz verwendet. Ob das schmeckt? Da bin ich jetzt echt gespannt. Das Bier hat eine orange-goldene Farbe mit leichter Trübung. Der Schaum ist mittel- bis feinporig und gut stabil. Also der Geruch ist wirklich einzigartig. Es duftet säuerlich-fruchtig. Irgendwie erinnert mich das fruchtige an Preiselbeermarmelade. Die säuerliche Aromatik geht in die Richtung von Naturjoghurt. Zusammen duftet es, als ob man Joghurt mit Marmelade vermischt. Hört sich komisch an aber ist so. Geschmacklich ist das eine verrückte Sache. Diese Gose ist anders aber hat was. Ich kann es wirklich schwer beschreiben. Die Saueraromatik ist hier sehr dominant. Diese ist salzig und erinnert an Sauerrahm. Mit der Bierkomponente ist das so, als würde man Weißbrot mit Sauerrahm essen. Dazu gibt es unreife Beeren. Die Kohlensäure ist erfrischend. Es gibt nur eine Sache, die mich wirklich stört: Und das ist der Nachtrunk. Dort gibt es einen komischen, muffigen und erdigen Nachgeschmack. Ich vermute, dass dies vom Isländischen Moos kommt. Das ist auch der Grund, warum ich mir schwer vorstellen kann, das ich davon noch eine 2. Dose direkt im Anschluss trinken würde. Massentauglich ist das Bier auch nicht. Freunde der Sauerbiere könnten hier aber durchaus ihre Freude haben.

     
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  19. mph

    mph Indoor- und Balkonanbauer Chilihead Administrator

    Kann ich gar nicht so gut beschreiben wie du. Ich finde das Bier gut gelungen und süffig.

     
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  20. Lauser

    Lauser Chililiebhaber Chililiebhaber

    Tag 9 des deutschen Bieradventskalender von Kalea! Heute gibt es das Weltenburger Kloster Anno 1050, ein bayrisches Märzen, welches von der Brauerei Bischofshof gebraut wird. Ich habe dieses Bier bereits in der Vergangenheit verkostet. Das Bier hat schon einige Auszeichnungen erhalten, so zum Beispiel letztes Jahr den European Beer Star in Silber. Das Bier ist bernsteinfarben und klar. Es hat einen grobporigen Schaum, welcher teils grobporig und teils cremig ist. Dieser haftet am Glas und ist sehr stabil. In der Nase gibt es viel Malz und etwas Metall. Im Antrunk gibt es karamellige Malzaromen. Gut finde ich, dass dieses Bier nicht zu süß ist. Die Kohlensäure ist prickelnd. Im Nachtrunk gibt es ein wenig Kaffee. Ansonsten fehlt mir hier ein wenig die Tiefe. Dennoch ist das Bier gut trinkbar und besitzt eine gewisse Drinkability.

     
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