Bieradventskalender 2023

Dropselmops

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Es geht wieder los:

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Türchen 1:

Die Brauhunde zeigen gleich zu Beginn, wo der schottische Frosch die Locken hat: zum Einstieg in den Advent gibt es Arcade Made, ein Double Dry Hopped Double IPA mit satten 8% Alkohol :oops:. Ich werde definitiv gut schlafen heute Nacht 😁
Die verwendeten Malze sind Dextrin, Malted Oats, Pale Ale, Torrified Wheat, beim Hopfen kommen Chinook, Citra, HBC 692 und Mosaic zum Einsatz. Das Bier kommt super trüb ins Glas. In der Nase macht sich ein Obstkorb breit mit Mandarine, Mango und Maracuja. Die Bittere hält sich etwas zurück, da hab ich mit mehr gerechnet, steht dem Bier aber ganz gut. Dafür gibt es eine ausgeprägte Säure, die ich recht ungewöhnlich für ein DIPA finde. Alles in allem ein gehaltvolles Bier, prima ausgewogen, was die Aromen angeht. Bei dem Alkoholgehalt aber kein leichtfertiges Vergnügen mehr. Gut, dass morgen Samstag ist. ;)

Meine Punktwertung: 4.0/5.0

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Türchen 2:

Heute gibt es das Lost Lager gepimpt mit Pink Grapefruit und Orangen-Aroma. Dem aufmerksamen Leser des Biertastings vom letzten Jahr dürfte nicht entgangen sein, daß ich dem Lost Lager bzw. der mit Guave gepimpten Version nicht so wirklich zusprach. Dementsprechend skeptisch bin ich bei der diesjährigen Variante.
Das Bier mit 4.5% kommt leicht trüb ins Glas, der Schaum fällt schnell in sich zusammen. Es duftet aber sehr lecker nach Grapefruit und Orange. Geschmacklich ist das Bier erwartungsgemäss sehr schmal mit einer leichten Hopfenbittere. Insgesamt aber gefällt mir diese Zitrus-Variante besser als die vom letzten Jahr. Mein Lieblingsbier wird das nicht, aber bei 35°C Außentemperatur im Sommer auf dem Balkon ist das wahrscheinlich ganz nett. Ich vergebe 3.0/5.0 Punkten.

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Ich habe dieses Jahr mich erst nicht entscheiden können, welchen Bieradventskalender ich nehme. Da habe ich das erst einmal vertagt. Danach habe ich es vergessen, mir einen zu bestellen. Jetzt habe ich keinen. Bier trinke ich aber trotzdem noch. Heute war es ein Flensburger.
 
Flens geht immer :D
 
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Türchen 3:

Der schottische Seefahrer kriegt Landgang. Heute gibt es Shore Leave, ein Amber Ale mit 4.3%. Das sollte besser zur Jahreszeit passen, als das gestrige Bier. Es schaut schön bernsteinfarben aus, der Schaum ist eher grobporig, aber recht stabil. Es duftet verführerisch nach den Hopfensorten Citra, Columbus und Mosaic. Im Geschmack setzen die Malzsorten Aromatic, Light Munich, Medium Crystal Malt, Pale Ale und Vienna einen gelungenen Kontrapunkt. Obwohl dieses Bier einen nicht unbedingt sofort komplett vom Hocker haut, entwickelt es sich von Schluck zu Schluck zum perfekten Bier. Hier stimmt einfach alles für mich: schöne Hopfennoten, prägnantes Malz, spritzige Kohlensäure und ein Alkoholgehalt, bei dem ich gern noch eins trinken würde. Hab nur keins, weil das von meinem Mann schmeckt ihm leider auch :D. Ich vergebe wegen des großartigen Handwerks 5.0/5.0!

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Türchen 4:

Ok, dieser Tag wird wohl nicht mein Tag. 4h im Öffentlichen Nahverkehr unterwegs, um meinem Tagwerk nachzugehen und dann das: das Lost Lager! Ich war ja letztes Jahr schon nicht begeistert, mal schauen, wie ich es diesmal finde.
Das Bier hat ein grobporigen Schaum, der nicht lange hält. Im Duft ist eine leichte Fruchtnote zu vernehmen. Der Geschmack ist schlank, ohne störende Noten, aber auch ohne charaktervollen Körper. Bei 35°C Hitze und entsprechendem Bierdurst wahrscheinlich eine gute Alternative zum Radler. Aber ein gscheits Wasser ist mir da wahrscheinlich lieber. Ich bleib dabei: ich hab für so ein Bier keine Verwendung und vergebe 2.0/5.0 Punkten!

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Türchen 5:

Die Vorfreude war groß, als ich heut morgen das Türchen Nummero Fünf aufgemacht habe: ein Stout! Trink ich ja grundsätzlich sehr gern. An mein letztes erinnere ich mich noch sehr gut: vor 2 Wochen im Irish Pub ein ganz wunderbares Murphy‘s 😍
Umso größer die Ernüchterung: beim Einschenken: null Schaum. Natürlich hat die Dose kein Floating Widget, aber andere Dosen-Stouts ohne Floating Widgets hatten trotzdem respektablen Schaum und Kohlensäure. Aber hier null. Damit leider untrinkbar, es wird im Ausguß landen. 0.0/5.0 Punkten!
Das von meinem Mann ist ein bißchen besser, hat etwas Schaum, aber grundsätzlich auch zu wenig Kohlensäure :(

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Türchen 6:

Keine Überraschung heute: es gibt den Klassiker, das Punk IPA. Für mich die Referenz in Sachen IPA: ordentlich hopfenbitter, viel fruchtige Aromen, nicht zuviel Alkohol (5.4%). Für die, die es genau wissen wollen: es wurden die Hopfensorten Ahtanum, Cascade , Chinook, Nelson Sauvin und Simcoe eingesetzt, bei den Malzen fanden extra Pale und Caramalt Verwendung.
Für mich stimmt wie gesagt alles an dem Bier, deswegen auch 5.0/5.0 Punkten.

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Türchen 7:

The eagle has landed: der Wingman hat es geschafft, auf dem Münchner Flughafen zu landen, was ja dieser Tage nicht so selbverständlich ist ;)
Die Dose ist toll, die darf wahrscheinlich bleiben. Jetzt bin ich gespannt, ob der Inhalt mithalten kann.
Für dieses leicht trübe Session IPA mit 4.3% kommen die Hopfensorten Ahtanum, Chinook, Citra, HBC 692, Mosaic und Simcoe zum Einsatz und sorgen für ein exotisch-fruchtig-frisches und vor allem leichtes Vergnügen. Hat im Duft etwas von Dosenmandarine. Im Geschmack ist es doch amtlich herb, neben Zitrusnoten kommt auch noch was harziges ganz leicht durch. Ich mag solche unkomplizierten Biere und bei dem Alkoholgehalt kriegt man glatt Lust auf ein Zweites. Ich vergebe 5.0/5.0 Punkten.

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Schon alles ausgetrunken? Sehr interessant und bedankt dafür. 🍻
 
Ich entschuldige mich fürs Schwächeln :cool:
Jetzt bin ich wieder fit und es geht weiter:


Türchen 8:
Silk Road, war letztes Jahr schon dabei. Die Litschi- und Mangoaromen sind zugesetzt und nicht ausschliesslich aus den Hopfensorten extrahiert. Schmeckt lecker, kommt aber auch heuer „nur“ auf 4.0/5.0 Punkten.

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Türchen 9:

Der Elvis Juice mit der prägnanten Grapefruit-Note. War auch schon letztes Jahr im Kalender. Taugt mir heuer auch wieder sehr gut, weil diese spritzige Note sehr gut zum IPA Bierstil passt. 5.0/5.0

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Türchen 10:

Hazy Jane, noch so ein Klassiker, hier in der Ananas-Version. Lecker und fast schon cremig, überzeugt es mich auch in dieser Variante. 5.0/5.0.

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Passend zum Bier sind die Fotos auch etwas „hazy“ geraten :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Türchen 11:

Noch ein alter Bekannter, der Dead Pony Club. Ein leicht wegzuschlabberndes Session IPA. Für mich eine super Sache, weil viel Geschmack mit wenig Alkohol. Im Sommer der Knaller! 5.0/5.0 Punkten!

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Türchen 12:

Endlich mal was Neues und das Grinsen war recht breit beim Auspacken aus dem Kalender: das Ald IPA ;)

Brewdog schreibt hierzu auf der Webseite „Dieses Bier entstand, nachdem BrewDog-Mitbegründer James Watt entdeckt hatte, dass Aldi ein "Anti-Establishment-IPA" kreiert hatte, das unserem eigenen Punk-IPA erschreckend ähnlich ist. Es folgte ein Hin und Her auf Twitter und das Ald IPA war geboren.
Mit nicht weniger als 4 verschiedenen Hopfensorten und einer würzigen Malzbasis ist Ald IPA ein 4,5 % Bier, das eine ausgewogene Mischung aus Zitrusfrüchten und grasigem Hopfen mit einer Biskuitbasis verspricht. Erwartet Noten von Steinobst, Limetten, Zitrone, Grapefruit und einen Hauch von Toast. Trefft uns im Mittelgang.“

Ja, es sieht ganz gut aus. Geschmacklich eher etwas dezent für ein IPA, ausgeprägte Bittere. Für mich eine 3.5/5.0, weil es halt nicht wirklich spektogal ist. Aber solide. Kann man nicht schlecht machen.

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Tolle Geschichte, die hinter dem Ald IPA steckt!
 
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