Flecken auf den Blättern / Abfallen der alten Blätter

Kahnbein.Kai

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Guten Abend,
seit ca. einer Woche haben meine Chillis Flecken auf den Blättern, die alten unteren Blätter fallen ab.

Ich habe die Pflanzen seit ca. 3 Wochen voher standen sie bei meiner Schwester. Als ich die Pflanzen bekommen habe, waren die Flecken noch nicht da.
Man sieht keine Milben oder ähnliches. Das sind meine ersten Chillis, daher habe ich keine Erfahrung damit.

Anbei drei Bilder, wenn ihr noch mehr braucht, kann ich auch noch welche machen.

Gruß Kai

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Willkommen im Forum!

Es sieht so aus als wären bereits saugende Insekten dran gewesen. Ansonsten finde ich den Topf schon zu klein. Ob die Blätter abfallen, weil dort Neuaustriebe kommen oder weil bereits ein Nährstoffmangel vorliegt, ist auf den Fotos nicht richtig zu sehen.
 
Was ist denn das kleine weiße Zeug, das man schlecht erkennen kann? Kristalle?

Und: hast Du gedüngt? Wenn ja, wieviel und mit was? In welcher Erde stehen die? Wie oft gegossen, sehr nass?
 
Hallo Kai,

man erkennt wirklich nicht gut was das auf den Bildern ist. Es könnte, wohlgemerkt könnte, Mehltau sein.
Edit: Ist es nach Rücksprache mit einem befreundeten Agrarwirtschaftler nicht.

Auf jeden Fall von anderen Pflanzen vernhalten. Wie Corona - einfach isolieren ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Eventuell könnten es auch verschiedene Krankheiten sein.
Mach doch mal große Aufnahmen der Blätter. Auch mal im Profil, damit man erkennen kann, wie dieser Belag „3D“ aussieht.
Kann man den weißen Belag abstreichen oder ist er fest mit den Blattzellen verbunden?
Wenn du die größeren Bild hochgeladen hast, mach ich mich noch mal schlau.
Wir finden schon raus, was deinen Pflänzchen fehlt. Nur Mut!:thumbsup:
 
So, ich habe kleine Milden/Blattläuse auf den Blättern gesehen... es sind (noch) nicht viele manchmal nur eine sichtbare pro Blatt.
Leider ist die Kamera vom A3 wohl nicht so gut für nahaufnahmen geeignet.
Die Tiere sind mit roten Pfeilen gekennzeichnet.
edit: Evtl. liegt es an der Komprimierung, die Fotos auf dem PC sind schärfer ...
Gruß Kai

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Ich kann leider gar nichts auf den Fotos erkennen. Zu blöd:/
Was mich ein bisschen stutzig macht, ist das Schadbild. Es sieht auf jeden Fall nach saugenden Tierchen aus und trotzdem würde ich auf ein Bakterium tippen.
 
Oke, hier nochmal ein Versuch, ich habe die Fotos auch bei einem Bildhoster hochgeladen. Evtl. kann man darauf mehr erkennen.
Ich tippe mittlerweile auf Tripse, was sagt ihr ?

Gruß Kai

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Ich habe mal einen Bereich aus einem der Fotos ausgeschnitten.
Ich tippe mittlerweile auf Tripse, was sagt ihr ?
Ja, das sind typische Spuren, die bei Befall mit Thripslarven auftreten. An den Flecken ist eine Schicht der Blattoberfläche abgefressen und in der Nähe sind viele kleine schwarze Pünktchen. Die schwarzen Pünktchen sind Kotspuren der Thripslarven.

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Bildanhänge und Galeriebilder kann man hier im Forum auch mit hoher Auflösung hochladen. Bis 10 MB Dateigröße wird akzeptiert und passend umskaliert und in der Dateigröße reduziert, sofern das Bild nicht gerade eine große Pixelzahl über 40 Megapixel hat (Beispiel: 5000x4000 sind 20 Megapixel).
 
Ok vielen Dank, ich habe 1 Liter Wasser mit zwei Esslöffeln Olivenöl und ein paar spritzern Spühlmittel angesetzt und sprühe die Pflanzen damit regelmäßig ein.#
Habt ihr noch andere Ideen ?

Gruß Kai
 
Ich tippe mittlerweile auf Tripse, was sagt ihr ?
Ja, sieht so aus.

Ok vielen Dank, ich habe 1 Liter Wasser mit zwei Esslöffeln Olivenöl und ein paar spritzern Spühlmittel angesetzt und sprühe die Pflanzen damit regelmäßig ein.#
Habt ihr noch andere Ideen ?

Gruß Kai
Nematoden gegen die Larven im Substrat, Florfliegenlarven oder Neemöl.
Es sollen auch Blautafeln helfen. Eventuell könntest du die Pflanzen auch in neue Erde setzen und die Pflanzen kopfüber abduschen, um die Biester von der Pflanze zu spülen.
Du weißt jetzt auf jeden Fall was es ist😉
(Die schwarzen Punkte hat man vorher nicht erkannt)
 
Blautafeln sind ebenso wie Gelbtafeln für anderes Getier nur gut als Anzeiger, dass man Thripse hat. Wirklich nennenswert reduzieren werden sie das Problem nicht.

Bei einem geringen Befall hat bei mir auch ein spezieller Knoblauchsud geholfen (Knoblauch, Zwiebeln, Capsaicin und ein paar kleine Spritzer Spüli 2-3 Tage stehen lassen, dann gefiltert spritzen). Es ist allerdings fraglich, ob das bei einem massiven Befall das Problem endgültig beseitigen kann - einschränken bzw. begrenzen wird es das Problem aber auf jeden Fall.

Um das Problem ganz loszuwerden wirst Du bei dem gezeigten Befall wohl nicht um wirksames Gift rumkommen, wenn Du die Pflanzen nicht nach draussen stellen kannst.
 
Mal eine allgemeine Frage: Wie kommt eigentlich ein Thrips-Befall zu Stande? Ich habe dieses Getier NOCH NIE bei uns im Garten oder im Haus gesehen.
 
Spülmittel gehört eigentlich nicht auf Gemüse- und Nutzpflanzen.
Mal eine allgemeine Frage: Wie kommt eigentlich ein Thrips-Befall zu Stande? Ich habe dieses Getier NOCH NIE bei uns im Garten oder im Haus gesehen.
Thripse sind so klein, dass man sie kaum sieht. Daher kann man sie schnell unbemerkt an der Kleidung mit hinein bringen. Durch gekippte Fenster sind sie auch recht schnell drinnen. Eventuell schaffen sie es auch durch Fliegengitter hindurch, zumindest wenn es nicht fein genug ist oder kleine Beschädigungen hat.
 
Spülmittel gehört eigentlich nicht auf Gemüse- und Nutzpflanzen.

Thripse sind so klein, dass man sie kaum sieht. Daher kann man sie schnell unbemerkt an der Kleidung mit hinein bringen. Durch gekippte Fenster sind sie auch recht schnell drinnen. Eventuell schaffen sie es auch durch Fliegengitter hindurch, zumindest wenn es nicht fein genug ist oder kleine Beschädigungen hat.

Danke für die Aufklärung. Aber finde es echt interessant das wir die Viecher noch nie im Haus oder Garten gesehen haben. Aber das ist mir auch so ganz recht 😅
 
Spülmittel gehört eigentlich nicht auf Gemüse- und Nutzpflanzen.

Damit hast Du - im Prinzip - Recht. Aber: ich habe mit und ohne Spülmittel viel in den letzten Jahren mit dem Knofisud experimentiert. Das Spülmittel (1-3 Spritzer auf ca. 3-5 Liter Sud) hat m.E. einen guten Effekt dadurch, dass es die Oberflächenspannung enorm senkt. Dadurch dringt der Sud viel besser in Blattachseln, unter Haare usw. Und damit vertreibt/killt er mehr Ungeziefer. Ich verwende nur billiges Spüli ohne die ganzen toll duftenden Zusätze, was sicher auch noch mal was ausmacht.

Ich sehe es so. Spülmittel ist dafür gedacht, unser Geschirr und Besteck abzuwaschen, mit dem wir ja essen. Was wiederum heisst, dass es sicherlich keine grob den menschlichen Organismus schädigende Bestandteile haben kann. Und ca. 1 ml Spüli auf 3-5 Liter und das nur selten bei eben Bedarf gesprüht auf Blätter ist m.E. von der Konzentration her durchaus vergleichbar mit Spülmittelresten auf der Salatschüssel, wenn die Hausfrau nicht mehrfach mit klarem Wasser nachspült. Insofern sehe ich da gar kein Problem, noch dazu wo die Pflanze ja nach 2-5 Behandlungen in der Regel ordentlich weiterwächst. Wenn man da päpstlicher als der Papst sein wollte, müsste man auch mal bei Kunstdüngern, Neem und vielen anderen "guten Zutaten" für unsere Pflanzen anfangen und dürfte eigentlich nur noch streng Bio anbauen ...
 
Das gespülte Geschirr lässt man abtropfen und trocknet es ab. Damit bleiben nur vernachlässigbare Rückstände von Spülmitteln auf der Oberfläche. Wenn man es auf Blätter von Pflanzen sprüht, wird es von diesen aufgenommen. Man weiß nicht, was daraus durch Stoffwechselfunktionen entsteht. Bei der Vielzahl an Tensiden und Duftstoffen, die auch noch in vielen verschiedenen Kombinationen in Spülmitteln enthalten sind, kann das auch niemand sicher bestimmen was die Pflanze daraus macht. Reine Schmierseife kann man nehmen, ohne diese Bedenken haben zu müssen.
 
Neem ist u.U. auch nicht völlig unbedenklich und hat daher Anwendungshinweise in der Zulassung stehen. Auch für Kunstdünger gibt es Verordnungen und Gesetze. Wenn man das mit Bedacht anwendet ist alles ok. Wenn man Mittel zweckentfremdet muss man immer aufpassen.
 
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