Frage zu Chilis in Oel einlegen

alfiwe

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Chilihead
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Ich mache Ofen Knoblauch. Da wird Knoblauch im Kräuteroel im Backofen gegart. (80 Grad) ca. 2 Stunden
Den muss man nicht im Kühlschrank aufbewahren.
Denke dass Chilis mir so zu weich werden.
Nun meine Frage.

Mein Plan ist Chilis in Wasser / Essig / Salz 3 Minuten blanchieren und gut Abtropfen lassen.
Normal mit kaltem Oel auffüllen. Dann aber in den Kühlschrank.

Anstatt im Backofen Oel auf ca 70 Grad erhitzen und die Chilis übergiessen und sofort verschliessen.
Da müsste doch auch ein Vacum entstehen damit sie ungekült aufbewahrt werden können.

Habe einiges zu verarbeiten und mindesten so viel hängt noch.

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Will keinen Kühlschrank zusätzlich kaufen.

Chilis Kalt in Oel / Ofenknoblauch

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Zuletzt bearbeitet:
ich meine, wenn die -insbesondere auch noch- blanchierten Chilis im Öl liegen, dann halten die auch ungekühlt und ohne Vakuum.

hab das des öfteren so gemacht und keine Ausfallerscheinungen nach Verköstigungen feststellen müssen, auch wenn diese nach > 1 Jahr war (länger hält es in der Regel bei mir nicht vor)
 
Mein Plan ist Chilis in Wasser / Essig / Salz 3 Minuten blanchieren und gut Abtropfen lassen.
Normal mit kaltem Oel auffüllen. Dann aber in den Kühlschrank.
Das könnte gehen, wenn dabei nicht viel Feuchtigkeit mit ins Öl gebracht wird.

Ich würde aber trotzdem andere Methoden nehmen.
 
ohne das jetzt studieren zu wollen würd mich mal interessieren, wo solche Viren oder Keime oder sonstwas herkommen könnten (wenn man nie derartige Ausfallerscheinungen kennengelernt hatte).
Ich persönlich "arbeite" ja gerne relativ schlampig und hab -in letzter zeit zwar deutlich weniger aber immerhin schon- rel. viel verteilt und noch mehr selbst konsumiert...
Das war auch schon bei der Kindererziehungszeit meines Sohnes so... Fläschchen wurden nie abgekocht, im Alter von 2 Wochen gab es die erste Broccoli-Suppe aus der Tüte, mit 6 Monaten das erste Döner vom -sorry- assigsten Laden in der schönen Stadt Moers, etc. pp.
Also meine Quintessenz: wir machen uns viel zu sehr ins Höschen mit dem Zwang nach antiseptisch und so...
 
ohne das jetzt studieren zu wollen würd mich mal interessieren, wo solche Viren oder Keime oder sonstwas herkommen könnten (wenn man nie derartige Ausfallerscheinungen kennengelernt hatte).
Diese Erreger leben m.W. vor allem im Boden.
Allerdings werden natürlich Sporen durch Wind weiterverbreitet. – Andererseits wäscht man das Gemüse ja auch vorher ab. Das muß jeder letztlich selbst entscheiden.

Ich selbst bin sowieso kein Freund von Gemüse in Öl.
Süß-sauer oder sauer eingelegtes Gemüse ist eher mein Fall und da tendiert die Botulismusgefahr gegen Null. Bei einem pH-Wert unter 4 durch Essig vermehren sich die Viecher nicht mehr. Ich habe jüngst gelesen, daß man bei Zitronensäure bis auf 3,5 runter gehen soll. Im Wettlauf mit Milchsäurebakterien landen die Viecher auch auf dem letzten Platz.
 
Hier noch Infos vom Robert-Koch-Institut, um die Gefahr und Verbreitung etwas einzuschätzen:
Zwischen 2001 und 2017 wurden dem RKI 0-24 Botulismus Fälle pro Jahr übermittelt, die überwiegende Mehrzahl Fälle von Lebensmittelbotulismus. Dieser tritt in der Regel als Einzelfall oder als Ausbruch mit wenigen Fällen auf. Ausbrüche beruhen meist auf dem Verzehr des gleichen kontaminierten Lebensmittels durch mehrere Personen.
 
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