Küchenhelfer lange Spätzle

Pepperplant

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An die Allgäuer Spätzle Gemeinde.
Bei einem Halbjahres Aufenthalt in BW
hab ich die Allgäuer Kässpätzle schätzen und lieben gelernt.
Jetzt bin i wieder dahoim und wollt die Spätzle von Hand machen.
Klappt auch ganz gut,ist aber natürlich auch arg mühsam.
Nun gibt's ja verschiedene Helferlein.
Ich habs nach Empfehlung mit einer Kartoffelpresse versucht.
Das war ne Katastrophe,ein einziger Klumpen.
Bevor ich nun weitere Werkzeuge ausprobiere,frag ich doch die Spezialisten dahane.
Lange Spätzle,koi Knöpfle net.
Mit welchem Werkzeug klappts garantiert..
Ade
Uwe
 

Bernd

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Nein Uwe, lass die Kartoffelpresse weg. Die kleben damit nur zusammen.
Als Schwabe kennt man natürlich den "Spätzlesschwob".
Eine andere Möglichkeit, der "Spätzlemichel".
Als Schwabe arbeite ich damit:
Ist viel leichter zu reinigen und braucht nicht viel Platz, dafür etwas Übung.

Für Anfänger ist der Spätzlesschwob am bestem geeignet und man kann damit mühelos größere Mengen herstellen.

Für den Spätzlesteig Salz und vielleicht etwas Muskat ins Mehl mischen, Eier (ca. 16 Eier Gr. M auf ein Kilo, im Verhältnis) nur wenig Wasser für den Spätzlesschwob, etwas mehr für den Spätzlesmichel oder den Hobel und dem Wasser einen Teelöffel Essig dazugeben. Den Essig schmeckt man nicht heraus und die Spätzle werden schön bissfest.
 

Pepperplant

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Alle Wetter,einige von den Werkzeugen hatte ich schon zur Kenntnis genommen,war aber immer unsicher geblieben.
So dass ich bei den handgeschabten geblieben bin.
Mit allen kleinen und größeren "Unfällen" ist es mir dann doch gelungen,ganz ordentliche Spätzle zu machen.Was total neu ist,ist der Tip mit dem Essig.
Der wird sofort übernommen.
Auch die hohe Anzahl von Eiern ist bemerkenswert.
Ich hab immer 1 Ei pro 100g Mehl genommen,dann irgendwann hab ich,
wie bei meinem Pasta Teig immer noch 1-2 Eigelb dazu gegeben.
Als Werkzeug nutzte ich ein gut glattes längeres "Stullenbrett" und zum schaben nutzte ich eine lange gerade Konditorenpalette.
Hab schon manchesmal grossen Eindruck mit meinen Spätzle gemacht.
Ich denke ich werde den Spätzleschwob nehmen.
Vielen Dank für die Hilfe.
Ade Uwe
 

Pepperplant

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Jetzt les ich den @Bernd Beitrag zum 3.Mal und stolpere immer über
"Für den Anfänger ist der Spätzleschwob.....".
ajo,i mag koi Anfänger net sei,noi.desch got nitte.
Da steckt ja quasi schon die Aufforderung drin,
echte wahrhaftige Spätzle macht man wie bei der schwäbischen Grossmama.
Nur faule nehmen anderes Werkzeug.
Also auf gehts,Spätzle Set muss her.
grüss Gottle ins Ländle.
Ade Uwe
 

Pepperplant

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Gibt es eigentlich
DAS SPÄTZLEMEHL
UND
DEN KÄSE
für original Kässpätzle?
Ich nehm immer das gleiche Mehl wie für meine
Pasta italiana

Diamant_Instant_Mehl.png

20170203_101814.jpg
 
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Pepperplant

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Die größte Menge von mir waren 500g Mehl...
da brauchste kein Fitness Studio mehr.😃
 

Dropselmops

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Ich nehm immer das Spätzlemehl von Rosenmehl. Für Pasta nehme ich ein echtes italienisches;)

Meine Käsemischung besteht aus halb und halb Romadur und Bergkäs.

Und Röstzwiebeln. Keine geschmelzten.

Den Spätzlesteig pimpe ich gern mit Spinat oder Bärlauch. Grundsätzlich werden Spätzle länger, je flüssiger der Teig ist. Ich bin aber eher der Knöpfle-Typ. Ich mach die mit dem Spätzlehobel von Rösle.
 

Pepperplant

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Das italienische Mehl würde ich gerne nehmen.
Das ist aber viel zu teuer,jedenfalls hier bei mir.Müsste via Amazon bestellen,
machen wa nicht.
basta..😄😄
 
G

Gast 293

Gast
An handgeschabte Spätzel habe ich mich noch nicht rangetraut, obwohl in entsprechenden Brett und Schab-Dingens habe. Wenn ich – eher selten – sowas in die Richtung mache, dann sind es Knöpfe. Da muß der Teig nur ins heiße Wasser tropfen. Dazu reicht prinzipiell ein Durchschlag nebst Schlesingen/Teigkarte resp. ein Spätzlesieb. Ich habe dafür einen Spätzlehobel.

Teig mache ich Pi-mal-Daumen: auf 100g Weizenmehl (550er) nehme ich ein Ei und etwas Salz. Alles verrühren und erstmal ca. 20 Minuten stehen lassen, so daß das Mehl quellen kann. Sollte der Teig zu trocken sein, kann man nachträglich noch wenig(!) Wasser hinzufügen. Das muß man selbst ausprobieren, bis man es im Gefühl hat, wie der Teig sein soll. Wenn er zu weich ist, tropft er ohne zutun ins Wasser, was letztlich auch nicht weiter schlimm ist. ;)

Bei der Käsevariante mache ich es so.
Die Knöpfe werden ganz normal gekocht. Eine reuerfeste (Keramik)form wird erwärmt. Dann kommen abwechselnd frisch aus dem Wasser geschöpfte Knöpfe in die Form, dann eine Schicht geriebener Bergkäse, dann wieder Knöpfe usw. Am Ende oben drauf noch etwas geriebener Käse und das ganze für 10-20 Minuten in den warmen Backofen stellen (100°C), so daß der Käse gut zerlaufen kann.
 
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