Ohne Chili Markklößchen für Markklößchensuppe

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Die Zutatenliste enthält nur ungefähre Angaben. Der Markanteil der Markknochen variiert immer etwas und die ausgedrückten, eingeweichten Brötchen enthalten mal etwas mehr, mal etwas weniger Restwasser. Daher muss man am Ende eventuell zusätzliche Eier und/oder zusätzliche Löffel Paniermehl hinzugeben. Am besten nimmt man die röhrenförmigen Rindermarkknochen. Die Zutaten ergeben etwa eine Schüssel mit Markklößchen.

Zutaten:
ca. 10 Rindermarkknochen
ca. 50g Butter
ca. 10 Eier
ca. 25 EL Paniermehl
ca. 1 Liter Messbecher voll harte Weißbrotstücke
(oder ca. 2 bis 3 harte Weißbrötchen)
1 Bund Petersilie
1 EL Salz
Muskat nach Geschmack

Zuerst beginnt man mit den Vorbereitungen und weicht das harte Weißbrot (oder die Brötchen) ein.

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Das Mark drückt oder kratzt man aus den Markknochen, zerdrückt es etwas und gibt es zusammen mit der Butter in eine Pfanne. Bei mittlerer Hitze wird das Mark ausgelassen.

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Damit keine Grieben und Knochensplitter mehr enthalten sind, schüttet man das ausgelassene Mark in eine große, hitzefeste Schüssel und lässt es abkühlen. Das Mark sollte für die Weiterverarbeitung aber noch flüssig sein.

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Während das Mark etwas abkühlt, schlägt man die Eier auf.

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Danach werden die Eier etwas verquirlt.

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Aus dem eingeweichten Brot drückt man das Wasser heraus, so gut es geht und gibt es in das noch flüssige Mark.

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Als nächstes gibt man die Eier, das Salz, die Petersilie und Muskat hinzu.

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Danach kommt das Paniermehl in die Schüssel. Man gibt am besten nicht alles auf einmal, sondern zuerst nur einen Großteil des Paniermehls hinzu. Es wird alles zu einem Teig vermengt. Wenn der Teig noch etwas zu feucht ist, gibt man esslöffelweise Paniermehl nach und vermengt alles weiter.

Am Ende muss sich der Teig in der Hand gut zu kleinen Klößchen rollen lassen. Diese dürfen dabei weder zu viel kleben, noch auseinander fallen. Bevor man jedoch alle Klößchen ausrollt, sollte man einen Probekloß in kochende, aber nicht brodelnde Brühe geben. Der Kloß sinkt dabei nach unten und sollte nach mehreren Minuten von selbst nach oben kommen. Fällt er schon beim Kochen auseinander oder lässt er sich mit einem Löffel zu leicht zerdrücken, muss man ein oder zwei weitere Eier in den Teig geben und zusätzliches Paniermehl und alles nochmal vermengen. Am besten probiert man zur Kontrolle einen weiteren Probekloß aus.

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War mit dem Probeklößchen alles in Ordnung rollt man alle Klößchen aus. Werden sie nicht gleich oder erst am nächsten Tag gebraucht, bewahrt man Markklößchen im Kühlschrank auf. Bleiben welche übrig, kann man sie auch ein paar Wochen bis wenige Monate tiefgefroren aufbewahren.

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Die ausgekratzten Markknochen lassen sich beim Kochen der Rinderbrühe für eine Markklößchensuppe verwenden. Im Topf kann man die Markknochen zusammen mit Suppenfleisch oder Tafelspitz zu einer Rinderbrühe kochen. Als Gewürze kann man Salz, Liebstöckel, etwas Wacholder, ein oder zwei Nelken, Lorbeerblätter und schwarze Pfefferkörner nehmen und noch wenige Knoblauchzehen hinzugeben.

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Tafelspitz:

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Die fertig gekochte Brühe schüttet man durch ein Sieb, gibt noch Möhrenstücke, Lauch und etwas Sellerie hinzu, kocht sie auf und lässt darin Markklößchen ziehen.

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Schnelle Variante für Klößchen auf Zwiebackbasis.

8 Zwiebäcke
1–2 Eier
Fett (für Markklößchen das Fett aus 1–2 Markknochen - ansonsten 1–2 EL zerlassene Butter)
Salz, Pfeffer Mußkatnuß

Mark aus den Knochen drücken und vorsichtig in einer Pfanne erwärmen (alternativ in der Mirkowelle).
Zwiebäcke reiben. Das geht auch ohne Reibe, indem man sie jeweils zwei Zwiebäcke nimmt, sie auf die flachen Handflächen legt und dann gegeneinander reibt und den übrigen Rest mit den Fingern zerbröselt. Ei(er) und das Fett, welches man durch ein feines Sieb filtert, zu dem Zwiebackmehl geben. Mit Salz, Pfeffer und ordentlich geriebener Mußkatnuß würzen. Alles verkneten und kleine Bällchen daraus formen.
Die Bällchen in heißer Suppe/Brühe gar ziehen lassen. Die Flüssigkeit darf nicht kochen, sonst zerfallen die Klößchen.
 
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