Mit was schneidet ihr ? Der Messerthread


Sieht auch interessant aus, länger, dicker, Härte vergleichbar. Hat halt einen anderen Griff.
 
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Sieht auch interessant aus, länger, dicker, Härte vergleichbar. Hat halt einen anderen Griff.
Hatte ich auch im Auge. War aber zu schwer und dick. Aber als Machete bestimmt gut.
 
Heute beginnt mein Messertest. Getestet werden verschiedene Messer die 12-15 cm Klingenlänge haben und nicht über 40 eur kosten.
Richardson Scheffield V Sabatier und Masterclass Edgekeeper Santoku sind bereits eingetroffen.

Mit Lion Sabatier hat das natürlich nichts zu tun. Dennoch sind sie dort im Verband der Messermacher aus Thiers, Frankreich. Sozusagen das Solingen der Franzosen.
Dieses kleine Santoku wiegt ca 160 g wohingegen das Masteclass nur ca 90 g auf die Waage bringt.
Natürlich sieht man auf den ersten Blick den großen Griff des Scheffield Messers, das macht es schwierig. Es soll ein X50CrMov 15 Stahl sein aus dem eine Härte von 55 HRC resultieren soll. . Klingenlänge: 11 cm, Länge des Messers: 22.5 cm .
Beide haben eine Vollerl-Konstruktion.
Leider mal wieder keine Angaben über die Stärke des Messers. Ich habe leider kein geeignetes Messwerkzeug zur Hand. Ich denke sie könnten 2mm oder weniger haben.
Beim Preis gibt es einen signifikannten Unterschied von 14 EUR.

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Das Masterclass ist 12,5 cm lang und kommt mit einer Scheide daher, die einen Schärfer integriert hat. Davon halte ich schonmal vorab nichts.
Den Gewichtsunterschied merkt man natürlich sofort. Dennoch sind beide gut ausbalanciert. Ich mag das schwere Scheffield momentan lieber. Trotz des klobigen Griffs liegt es gut in der Hand. 11 cm ist eine merkwürdige Länge. Normal haben Oficce-Messer oder kleine Santokus 12,5 cm oder 10 cm.
Vom Daumentest her sind beide gleich scharf. Wir werden sehen wie sie sich mit Tomaten und Karrotten machen.
 
Gerade sind zwei weitere Kandidaten eingetroffen:

Shan Zu Allzweckmesser, Klingenlänge 15 cm. Krupp W.Nr. 1,4116 Stahl
Zollmer Allzweckmesser x50CrMOV15 . Keine Angabe der Klingenlänge. Allein dafür sollte ich das Messer durchfallen lassen.
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Das Shan Zu ist ein nettes Messer, liegt gut in der Hand hat aber eine längere Klinge. Sauscharf out of the box. Ich habe im Vorfeld schon Gutes über Shan Zu gelesen und gehört.
Das Zollmer Messer ist "ok" für den Preis. Gut scharf, allerdings überall Grate und Spalten die beim Handling aber nicht weiter stören.
Es lässt sich nur schwer verbiegen. Macht irgendwie einen billigen Eindruck. Aber was will man für 9,90 EUR erwarten.
Jetzt gilt es eine Entscheidung bzgl der Klingenform zu treffen
 
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Was mir auffällt, ist das drei von den vier Messern einen "Bolster" haben, was das schärfen auf dem Stein schwieriger macht.
Wie ist denn die Fingerfreiheit beim Schneiden mit den Santokus? Die Klingen sehen auf den Bildern nicht so "hoch" aus. Kann man mittig auf dem Schneidebrett arbeiten, oder muss man an den Rand ausweichen, um genug Platz für die Finger um den Griff zu haben?
Ich könnte aus diesem Grund auch wenig mit den gezeigten Allzweckmessern anfangen. Ich habe auch ein Patty-Messer mit 10cm Klinge und benutze das deswegen auch nie.
 
Nennt man wohl Flach- oder Steck-Erl. Solche Messer lassen sich gut an Anfänger verkaufen (Schutz der Hand vor der scharfen Klinge). Wer selber schleift, meidet die wohl eher.
 
Man muss nicht an den Rand ausweichen das funktioniert prima. Wir haben allerdings beide kleine Hände. Auf dem Stein hatte ich sie noch nicht, da sie sich mit dem Flaksa noch gut schärfen lassen.
Das kleine Santoku wollte meine Frau behalten also für Anfänger geeignet. Ich nehme es manchmal zum Chilis entkernen bevor sie auf die Dörre kommen.
Bis jetzt finde ich Preis-Leistung super. Ich weiss eh nicht warum ihr die Messer immer auf den Stein legen müsst. Das Mora Chefmesser muss jetzt nach fast 2 Jahren das erste mal auf den Stein. Da kann ich euch dann was drüber sagen wenn ihr wollt.

Kürzlich habe ich für 10 EUR paar Taschenmesser aus den 50er und 60er Jahren erworben. Holz, Horn und Kunststoff. Macht Spass.

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Authentic Blades TAO NHA
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Viele von Euch kennen dieses Messer vielleicht schon, für all diejenigen die es noch nicht kennen, stelle ich hier mal meine ultimative Lieblingsküchenwaffe vor. An diesem Messer fasziniert mich am meisten seine Einfachheit. Die typisch vietnamesischen Messer, mit ihren Klingen aus einfachem, teil brüniertem Kohlenstoffstahl und einem Griff aus Zedrachholz werden von Hand gefertigt, liegen durch ihr geringes Gewicht von nur etwa 160g sehr gut in der Hand und ermöglichen somit ermüdungsfreies Arbeiten. Da die Klingenstärke nur etwa 1,2 mm beträgt, eignet es sich natürlich nur für leichte Hackarbeiten, wie zum Beispiel das Zerkleinern von Kräutern. Ansonsten erweist sich dieses sehr leicht zu schärfende Messer, für feinere Schnittarbeiten (Julienne) ebenso gut, wie für gröbere, wie zum Beispiel das Zerkleinern eines Kürbisses. Das Messer mit der ca. 18cm langen, beidseitig geschliffenen Klinge, eignet sich aufgrund einer Klingenbreite von ca. 7cm auch perfekt zur Aufnahme des Schnittgutes. Das Messer lässt sich mit einem herkömmlichen Wetzstahl oder etwas unglasiertem Porzellan auf die Schärfe einer Rasierklinge schleifen. Ungeübte sollten also besondere Vorsicht bei der Arbeit mit dem Messer walten lassen.
Im Handel kann man so ein Messer für ca. 30 Euro bekommen.
Ich verliebe mich bei jeder Nutzung dieses Teils erneut...wie zum Beispiel gerade eben, beim Schneiden und Würfeln einer Mango. ❤

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Das perfekte Stiefelmesser auch für die Damen unter uns. Es sorgt auf jeden Fall im Handumdrehen für fusselfreie Fesseln. 😁
 
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