Moos auf Blumenerde

Eigentlich findet man Moos in erster Linie auf Gehwegen, an Hauswänden oder an schattigen Stellen im Rasen. Im Blumenkasten oder im Kübel mit Chilipflanzen ist Moos kein gern gesehener Gast. Moos braucht lediglich einen feuchten Untergrund zum Gedeihen, und wenn nicht genügend Sonne an eine Stelle gelangt, dann hat Moos leichtes Spiel. Moos auf der Blumenerde signalisiert ungeeignete Rahmenbedingungen:
  • Ein zu schattiger und kühler Standort
  • Ein zu niedriger pH-Wert im Substrat
  • Ein verdichtetes Substrat mit Staunässe
  • Akuter Nährstoffmangel
Wie behebt man das Moos-Problem?

Hat man einen zu schattigen und kühlen Standort als Auslöser identifiziert, stellt man am besten die Pflanzen an einen sonnigeren Standort um. Wenn die Moosschicht stört oder nicht schön aussieht kann man sie einfach abtragen und das Pflanzgefäß mit etwas neuer Erde nachfüllen. Hat man eine Blumenerde mit zu saurem pH-Wert beim Einpflanzen verwendet oder gar Chili- oder Paprikapflanzen in reinen Torf gesetzt, tauscht man am besten das Substrat gegen ein anderes aus. Der auf der Blumen- oder Pflanzerde angegebene pH-Wert sollte mindestens 5,6 betragen. Im Falle eines Substrats mit Staunässe bietet es sich an, in einem ersten Schritt das Substrat etwas aufzulockern, weniger zu gießen und die Moosschicht zu entfernen. Ebenso sollte sichergestellt sein, dass überschüssiges Gießwasser aus dem Pflanzgefäß ablaufen kann. Oft tritt im Zusammenhang mit Staunässe auch ein Nährstoffmangel auf, der durch eine regelmäßige Düngung ausgeglichen werden sollte.

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Bildquelle: Alexander Adamczyk, Facebookgruppe Chili Anbau, Pflege & Austausch

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