Richtiges Substrat beim umtopfen

Kermit1710

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Hallo zusammen,
als nächstes steht an, einige meiner Capsicums umzutopfen.
Ausgesät Ende Januar, gut entwickelt aber im Vergleich zu jüngeren Exemplaren in gehaltvollerer Erde, sehr blass, man sieht den Mangel, leider.
Überdüngt habe ich bereits einmal, seitdem stockt das Wachtum der Sorte Sweet Banana.
Nun möchte ich den Empfehlungen zweier Mitglieder, deren Tipps ich übrigens sehr schätze, nachkommen und umtopfen, da sie noch immer in Anzuchterde stehen.
Bitte zögert nicht, aus euren Erfahrungen zu berichten, worauf es beim Umtopfen ankommt, was ich beachten muss, welches Substrat taugt und nicht gleich den Geldbeutel sprengt.
Zugegeben stehen die Tomaten in Discounter-Pflanzenerde und entwickeln sich seit 6 Wochen prächtig.
Perlite, etwas Kokoshum und Biokompost werde ich mit einbauen, wobei letzteres mit Vorsicht, weil ich mir um ein Haar 2 Tomatensorten ausgeknockt habe und zuviel ins Pflanzloch und oberdrüber gestreut habe.
Ich werde von 9cm auf 13cm Töpfe upgraden, ein Paar von jeder Sorte, da ich sonst nicht alle beleuchten und auch vergleichen kann.
Ich werde gleich Bilder mit einstellen, damit ihr die Farbunterschiede des Blattwerks, nach aussen hin zu den jüngeren Schätzchen, sehen könnt.
Ein Paar Sorten sind reichlich mit Blüten behangen, bin gespannt wie sich alles bis zu den Eisheiligen entwickeln wird.
Ich wünsche allen einen schönen Sonntagabend und reichlich Spaß beim kultivieren eurer Pflanzen.
MfG
Björn

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Ich nehme Bauhaus Blumenerde oder Floragard TKS 2 und mische noch Perlite mit rein. Kokos untermischen ist dann nicht nötig, und da die Erde vorgedüngt ist braucht man nicht noch Kompost unterzumischen. Kompost habe ich nur im Hochbeet unterhalb der Deckschicht.
 
Bitte zögert nicht, aus euren Erfahrungen zu berichten, worauf es beim Umtopfen ankommt, was ich beachten muss, welches Substrat taugt und nicht gleich den Geldbeutel sprengt.

Ich benutze die billigste Blumenerde die ich finden konnte
und dazu kommt 1/3 Perlite.
Meiner Meinung nach ist der richtige Dünger danach entscheidender,
als die Erde selbst.
 
Jetzt bin ich neugierig, welchen Dünger nutzt du, wann und wie viel davon? Im Freiland habe ich bereits Kompost Hornspäne und Bentonit eingearbeitet, mit Rasenschnitt gemulcht. Von Zeit zu Zeit gibt es dann Brennesseljauche. Aber womit Dünge ich am besten die Kübel auf dem Balkon, wenn es dann soweit ist? Momentan nutze ich diesen, ganz dezent.

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Hornspäne sind für Kübel eher ungeeignet da es zu lange dauert bis diese von Mikroorganismen zersetzt und damit den Pflanzen zugänglich werden.
Dann eher feines Hornmehl nehmen, da geht der Prozess deutlich schneller.

Ich mische Anfangs immer etwas Langzeit-Gemüsedünger mit in die Erde und dann gibt es nur noch flüssig (Hakaphos Soft), einmal pro Woche.

Als Erde benutze ich TKS2 oder Tomatenerde, gemischt mit Perlite

Wichtig beim Düngen:
"Viel hilft viel" ist hier der komplett falsche Ansatz! Immer an die Herstellervorgaben halten und gerade wenn auch noch Langzeitdünger vorhanden ist lieber zurückhaltender an die Sache rangehen. Wenn man dann zu sparsam war zeigen es die Pflanzen schon an....
 
Ich benutze TKS2 oder die Bauhaus Blumenerde gemischt mit 20% Perlite.

Anfangs dünge ich, nur wenn es sein muss, mit Hakaphos grün, da die Erde die ich benutze ja schon vorgedüngt ist.
Später dann mit Hakaphos rot, einmal wöchentlich.
 
Jetzt bin ich neugierig, welchen Dünger nutzt du, wann und wie viel davon?

Ich nutze Hakaphos Naranja und den CalMag von Atami dazu, weil ich weiches Wasser habe.
Wie viel man geben muss ist bei allen Pflanzen unterschiedlich.
Ich gebe Dünger nach Bedarf und meinem Gefühl.
 
Ich benutze die billigste Blumenerde die ich finden konnte
und dazu kommt 1/3 Perlite.
Meiner Meinung nach ist der richtige Dünger danach entscheidender,
als die Erde selbst.
Da mache ich das genaue Gegenteil. Bei der billigsten Erde kam immer allerlei ungewolltes Zeugs raus, auch mal gelbe Pilze (in der Anzuchsphase auf dem Fensterbrett). Mit Erde von Compo habe ich immer gute Erfahrung gemacht, leider gibt es die hier nicht mehr. Grundsätzlich mische/strecke ich die Erde mit Kokosfasern und Perliten. Die Compo war auch immer frei von Trauermücken. Muss aber nix heißen, da die Säcke meistens kleine Löcher haben und sich die TM natürlich auch auf der Palette eingenistet haben können.

Letztes Jahr hatte ich dank Corona nur billigste Erde vom Netto, war anscheinend extrem stickstoffhaltig, Tomaten und Chilis waren "spargelig" und hatten wenig Ertrag.

Vorletztes Jahr Bio-Erde für Hochbeete, war noch schlechter. Dieses Jahr nutze ich die Erde vom letzten Jahr und habe fast nur Tomaten - ein Jahr Chili-Pause mit nur 8 Pflanzen.
 
Bisher bin ich mit Discounter- Erde von Aldi und Netto gut gefahren. Die letzten Tomaten habe ich am 14.03. pikiert und sie zeigen bislang keine Mängel, sehen satt grün aus. Eine Frage stellt sich mir aber, bislang habe ich die Erde immer im Backofen, eine halbe Std. bei ca. 150°C gedämpft.
Schädlinge, vorallem Trauermücken sind nur ganz selten, vereinzelt mal aufgetreten.
Muss ich das Substrat jetzt noch dämpfen, wo die Capsicums schon 2-3 Monate alt sind?
Oder zerstöre ich damit nicht nur Schädlingslarven, sondern auch Nährstoffe?
Da mache ich das genaue Gegenteil. Bei der billigsten Erde kam immer allerlei ungewolltes Zeugs raus, auch mal gelbe Pilze (in der Anzuchsphase auf dem Fensterbrett). Mit Erde von Compo habe ich immer gute Erfahrung gemacht, leider gibt es die hier nicht mehr. Grundsätzlich mische/strecke ich die Erde mit Kokosfasern und Perliten. Die Compo war auch immer frei von Trauermücken. Muss aber nix heißen, da die Säcke meistens kleine Löcher haben und sich die TM natürlich auch auf der Palette eingenistet haben können.

Letztes Jahr hatte ich dank Corona nur billigste Erde vom Netto, war anscheinend extrem stickstoffhaltig, Tomaten und Chilis waren "spargelig" und hatten wenig Ertrag.

Vorletztes Jahr Bio-Erde für Hochbeete, war noch schlechter. Dieses Jahr nutze ich die Erde vom letzten Jahr und habe fast nur Tomaten - ein Jahr Chili-Pause mit nur 8 Pflanzen.

Ich warte noch immer auf die Lieferung neuer, größerer Töpfe und lege los sobald sie da sind.
Bin echt froh das man so langsam auch im Garten was zutun bekommt.
In diesem Sinne..viele Grüße
Björn
 
Je größer die Pflanzen sind desto geringer wird die Gefahr durch Trauermückenlarven. Daher ist das Dämpfen der Erde bei deinen Pflanzen nicht mehr nötig.
 
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