Steinwolle kann zur Aussaat und die Anzucht von Pflanzen anstelle von anderen Substraten verwendet werden. In verschiedenen Bereichen des Gemüseanbaus wird zum Teil von der Anzucht bis zur Ernte komplett in Steinwolle angebaut, z.B. Tomaten und Paprika in Großgewächshäusern.
Bei der Steinwolle für den Pflanzenanbau handelt sich nicht um herkömmliche Steinwolle, sondern um Steinwollewürfel und Steinwollematten, die speziell für den Pflanzenanbau hergestellt werden. Solche Steinwollewürfel besitzen auch ein kleines Loch für die Einsaat des Saatgutes. Einer der Hersteller solcher Steinwollewürfel ist Grodan. Herkömmliche Steinwolle ist wahrscheinlich weniger geeignet, da ihr die nötige Formstabilität fehlt.
Ein Vorteil von Steinwolle ist, dass Schädlinge sich kaum im Substrat einnisten können und dass man keine Erde in der Wohnung hat. Es ist sauberer zu handhaben. Die Keimlinge von Chilipflanzen können in der Steinwolle gut das Samenkorn abstreifen. Nachteile sind der Energieverbrauch bei der Herstellung und dass Steinwolle Nährstoffe und pH-Wert schlecht puffert. Das Ergebnis hängt stark vom verwendeten Dünger ab und wie gut man die Werte der Nährlösung einstellt.
Es gibt Systeme mit unterschiedlich gestalteten Steinwollewürfeln, die wie ein Baukastensystem verwendet werden können. Man sät in einen kleinen Würfel aus. Wenn aus diesem Würfel die Wurzeln herauswachsen, steckt man den kleinen Würfel in einen größeren der dafür vorbereitet ist. Diese Systeme sind für den kompletten Anbau von z.B. Chili-, Paprika- oder Tomatenpflanzen geeignet. Wenn nur kleine Steinwollewürfel für die Aussaat verwendet werden, kann man sie später einfach an der Pflanze lassen und diese problemlos mit dem Würfel in Erde eintopfen.
Wichtig ist es, die Steinwolle vor der Verwendung einmal mit Nährlösung komplett durchzuspülen und dazu Dünger zu verwenden, der für den Hydrokulturanbau geeignet ist.
Das verwendete Wasser sollte nur eine mittlere Wasserhärte haben. So bekommen die Pflanzen genug Calcium, aber die Mineralienkonzentration wird insgesamt nicht zu hoch. Wenn das Leitungswasser zu hart ist wird es am besten mit einem weicheren Wasser gemischt, um die Gesamthärte etwas zu reduzieren. Prinzipiell ist zum Beimischen Regenwasser, Osmosewasser oder Destilliertes Wasser geeignet.
Beim Ansetzen einer Nährlösung kommt zuerst der Dünger ins Wasser, da dieser in der Regel bereits den pH-Wert senkt. Danach stellt man den pH-Wert der Nährlösung ein. Dazu eignen sich verschiedene Säuren oder pH Minus, das es von verschiedenen Herstellern u.a. in Growshops zu kaufen gibt. Der pH-Wert der Lösung sollte für Chilipflanzen auf ca. pH 6,0 eingestellt werden.
Gegossen wird regelmäßig „mit Drain“. „Mit Drain“ heißt, dass unten wieder etwas von der Nährlösung heraus läuft. So wird die Nährlösung im Steinwollewürfel immer wieder ausgetauscht. So können sich nicht einzelne Stoffe in der Steinwolle anreichern. Beim Spülen „mit Drain“ braucht man keine Angst vor Staunässe zu haben. Steinwolle für den Pflanzenanbau lässt auch bei hoher Feuchte noch Luft ins Substrat und an die Wurzeln. Daher kann man sie gut feucht lassen und sogar täglich gießen.
Bild: Chilianzucht in Steinwollewürfeln
Bei der Steinwolle für den Pflanzenanbau handelt sich nicht um herkömmliche Steinwolle, sondern um Steinwollewürfel und Steinwollematten, die speziell für den Pflanzenanbau hergestellt werden. Solche Steinwollewürfel besitzen auch ein kleines Loch für die Einsaat des Saatgutes. Einer der Hersteller solcher Steinwollewürfel ist Grodan. Herkömmliche Steinwolle ist wahrscheinlich weniger geeignet, da ihr die nötige Formstabilität fehlt.
Ein Vorteil von Steinwolle ist, dass Schädlinge sich kaum im Substrat einnisten können und dass man keine Erde in der Wohnung hat. Es ist sauberer zu handhaben. Die Keimlinge von Chilipflanzen können in der Steinwolle gut das Samenkorn abstreifen. Nachteile sind der Energieverbrauch bei der Herstellung und dass Steinwolle Nährstoffe und pH-Wert schlecht puffert. Das Ergebnis hängt stark vom verwendeten Dünger ab und wie gut man die Werte der Nährlösung einstellt.
Es gibt Systeme mit unterschiedlich gestalteten Steinwollewürfeln, die wie ein Baukastensystem verwendet werden können. Man sät in einen kleinen Würfel aus. Wenn aus diesem Würfel die Wurzeln herauswachsen, steckt man den kleinen Würfel in einen größeren der dafür vorbereitet ist. Diese Systeme sind für den kompletten Anbau von z.B. Chili-, Paprika- oder Tomatenpflanzen geeignet. Wenn nur kleine Steinwollewürfel für die Aussaat verwendet werden, kann man sie später einfach an der Pflanze lassen und diese problemlos mit dem Würfel in Erde eintopfen.
Wichtig ist es, die Steinwolle vor der Verwendung einmal mit Nährlösung komplett durchzuspülen und dazu Dünger zu verwenden, der für den Hydrokulturanbau geeignet ist.
Das verwendete Wasser sollte nur eine mittlere Wasserhärte haben. So bekommen die Pflanzen genug Calcium, aber die Mineralienkonzentration wird insgesamt nicht zu hoch. Wenn das Leitungswasser zu hart ist wird es am besten mit einem weicheren Wasser gemischt, um die Gesamthärte etwas zu reduzieren. Prinzipiell ist zum Beimischen Regenwasser, Osmosewasser oder Destilliertes Wasser geeignet.
Beim Ansetzen einer Nährlösung kommt zuerst der Dünger ins Wasser, da dieser in der Regel bereits den pH-Wert senkt. Danach stellt man den pH-Wert der Nährlösung ein. Dazu eignen sich verschiedene Säuren oder pH Minus, das es von verschiedenen Herstellern u.a. in Growshops zu kaufen gibt. Der pH-Wert der Lösung sollte für Chilipflanzen auf ca. pH 6,0 eingestellt werden.
Gegossen wird regelmäßig „mit Drain“. „Mit Drain“ heißt, dass unten wieder etwas von der Nährlösung heraus läuft. So wird die Nährlösung im Steinwollewürfel immer wieder ausgetauscht. So können sich nicht einzelne Stoffe in der Steinwolle anreichern. Beim Spülen „mit Drain“ braucht man keine Angst vor Staunässe zu haben. Steinwolle für den Pflanzenanbau lässt auch bei hoher Feuchte noch Luft ins Substrat und an die Wurzeln. Daher kann man sie gut feucht lassen und sogar täglich gießen.
Bild: Chilianzucht in Steinwollewürfeln
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