Gelbkarten oder doch lieber Petunien?

Solaris

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Hallo zusammen,

in meinem kalten und hellen Zimmer zur Überwinterung der Chilis stehen auch ein paar Petunien an einem der Fenster und an den Petunien habe ich nun eine sehr interessante Entdeckung gemacht:

Die zartgrünen und arg klebrigen Stengel der Petunien sind offenbar unwiderstehlich für Trauermücken, die fliegen dort hin, landen dort und kommen dann nicht mehr weg. Fast wie bei Gelbkarten, nur daß die Petunien viel schöner aussehen ... :-)

DSC00759.JPG


Hat das hier schon einmal jemand ausprobiert? Petunien gehören ja auch zu den Solanaceae und diesen Nebeneffekt finde ich sehr interessant.

Bisher haben die Chilis und die Petunien auch bei ihrer Winterruhe gut harmoniert, die scheinen sich also nicht gegenseitig zu stören … Und ab jetzt stelle ich noch mehr Petunien zwischen die Chilis :-)

Viele Grüße

Michael
 
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Die gelben Karten helfen gegen adulte Tiere. Den Schaden richten jedoch die Larven in der Erde an. Nematoden kann man mit dem Giesswasser ausbringen und helfen tatsächlich sehr gut.
Habe meinen Befall damit gut im Griff.

Aus persönlicher Erfahrung: die obere Erdschicht immer mal leicht auf lockern. Die Eier der Trauermücken kann man sehr schnell (bei grösserem Befall) erkennen - Unmengen an weissen Bällchen

Edit: der Trick mit Petunien ist allerdings sehr gut 💪🏻👍🏻
 
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Hallo Peter,

danke, das habe ich nicht gewußt, paßt aber genau zu meinen Beobachtungen.

Viele Grüße
Michael
 
Bei Tomatenpflanzen habe ich das auch schon beobachtet. An der Pflanze waren Blattläuse. Zuerst hat die Pflanze die Blattläuse gewährten lassen. Als es dann immer mehr wurden hat die Pflanze die Blattläuse abgetötet. Die Blattläuse fallen später herunter auf die Erde. Wenn sie dort verrotten, bekommt die Pflanze darüber Nährstoffe. Dieser Mechanismus ist bei Tomatenpflanzen und verschiedenen anderen Pflanzen bekannt. Tomatenpflanzen sind daher eine Art fleischfressende Pflanze.
 
Die gelben Karten helfen gegen adulte Tiere. Den Schaden richten jedoch die Larven in der Erde an. Nematoden kann man mit dem Giesswasser ausbringen und helfen tatsächlich sehr gut.
Ja, das stimmt, aber wenn die Petunien und die Gelbkarten genug von den Biestern 'einfangen', wird es bald keine Eier und Larven mehr geben. Wobei, die Petunien werden viel öfter als die Gelbkarten angeflogen.

Viele Grüße
Michael
 
Ja, das stimmt, aber wenn die Petunien und die Gelbkarten genug von den Biestern 'einfangen', wird es bald keine Eier und Larven mehr geben. Wobei, die Petunien werden viel öfter als die Gelbkarten angeflogen.

Viele Grüße
Michael
Bei mir hat vor ein paar Wochen eine Zitterspinne ein fettes Netz zwischen der Kyoto-Pepper und der Anzucht gebaut. Besser wie jede Gelbkarte, wobei die 2024 rabenschwarz waren, lange sieht man nix, aber dem Herdentrieb nach (Pheromone) werden es eponienziell mehr die einfliegen, den Effekt konnte ich sicher nachweisen, die neuen Tafeln dirket daneben wurden ignoriert, bis auf ein paar die zufällig hängen geblieben sind. Auch wenn eklig, Gelbtafeln ließ ich daher immer hängen bis sie rappelvoll waren. Wobei Gelbtafeln eigentlich nix abschließend bringen, sie zeigen halt an, dass deine Erde voll ist mit den Viechern! 2026 sind sie einzeln zu sehen, die Zitterspinnen muss man halt ertragen, wenn man phobisch reagiert. Sie wollen auch kein Rumgeschiebe von Töpfen, wegen dem vielen Umstellen sind sie jetzt am Rolladenkasten und glotzen runter ;)
Egal welche Methode, man kann die Mücken auf ein ertägliches Maß reduzieren, aber killen ohne Chemie (was wir nicht einsetzen können) kriegste die nie ganz los. Zierpflanzen behandle ich mit Careo, die sind Lupenrein geheilt danach, von dort aus kamen vorher immer wieder neue in die Chilianzucht geflogen. Mit Basilikum vom Supermarkt holt man sich alles möglich ins Haus, 2025 gab ich schon welche zurück deswegen, z. T, auch Blattläuse dran, bäääähh!
Ach ja, Zimtwasser akzeptieren einige von den Mücken trotzdem, versucht habe ich schon alle mögliche, wenn es nicht allzu viele sind ist es auch egal, mir ist noch keine Pflanze wegen den Viechern eingegangen. Die sind halt nervig und fliegen überall rum, wenns zu viele werden.
Viele Grüße
Gerd 🤠
 
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Du sollst das kochen, so ein gläschen von 40 gram in 3 liter wasser und halbe stunde kochen, damit die wirksame stoffe frei kommen.

Abkühlen 24 stunden, auch das die zimt nach untern sinkt, dan mit einer spritze die oberschicht ernten, das kannste aufbewahren in einer flasche und da geht auch noch 1:1 wasser rein.
 
Du sollst das kochen, so ein gläschen von 40 gram in 3 liter wasser und halbe stunde kochen, damit die wirksame stoffe frei kommen.

Abkühlen 24 stunden, auch das die zimt nach untern sinkt, dan mit einer spritze die oberschicht ernten, das kannste aufbewahren in einer flasche und da geht auch noch 1:1 wasser rein.
Hi Gerrit,
bedenke auch, dass Zimt nicht gleich Zimt ist,
Übersicht mit KI

"Zimt ist nicht gleich Zimt" stimmt, denn es gibt zwei Hauptsorten: den milderen, gesünderen Ceylon-Zimt (echter Zimt) mit wenig Cumarin und den kräftigeren, billigeren Cassia-Zimt, der viel Cumarin enthält und bei hohem Konsum leberschädigend sein kann. Der Hauptunterschied liegt im Cumaringehalt, einem Stoff, der in großen Mengen schädlich ist, weshalb Ceylon-Zimt bei regelmäßigem Verzehr vorzuziehen ist,
ich glaube beim Cassia-Zimt sollte dann weniger den gleichen Effekt haben.
Und das mit dem "Kochen" bin ich immer vorsichtig, vor allem 30 min. kommen mir arg lang vor.
Es gibt sogar Gift-Pilze, wo man das Gift zerkochen kann.
KI meint, dass nicht alle Chili Zimt vertragen, naja, KI halt.
13 g auf 1 Liter runtergerechnet sind vermerkt um mal Versuche zu starten wie was wirkt.
Viele Grüße
Gerd 🤠
 
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