Würde ich mal durchlesen.
Da sind auch Flugblätter vom 1 WK dabei, später auch Material was weder gezeigt noch verkauft werden darf (der Besitz ist legal)
Schiffslaterne ist natürlich auch klasse
Vermutlich um die 1920 rum, die Dinger sind gescheit aufbereitet richtig teuer!
Telefon bringt bei mir Erinnerungen hoch
Ja, auf jeden Fall, später war da noch ein Plastikteil drunter mit Nummernarchiv was aufging wenn man draufrückte.
Den C64 habe ich nur wenige Minuten "zum Mitnehmen" auf den Gehweg gestellt, der war schlagartig weg, glaube das war ein Fehler den so aufzugeben.
Ich habe sogar noch eine Heidelberger Zeitung (heute ist Heidelberg eher linksgrün), welches ich heute als "

-Jubelblatt" bezeichnen würde.
Die meisten haben das Zeug nach dem Krieg vernichtet, der Gedanke, damit erwischt zu werden....., schon interessant, Original Feldpost zu lesen und nein, entweder wurde geschwiegen über diese Zeit, oder "nö, wussten nicht" und "wie konnten die nur", "die", ja klar

Schade, wäre schön gewesen, wenn das uns Kindern erklärt worden wäre, nun lebt keiner mehr. Wir kamen aus der Schule mit dem Auftrag "mal nachzufragen"
(Fach: Geschichte....), raus kommt alles, nur eine Frage der Zeit.
Keller- und Speicherstöbern ist so oder so spannend, mal lachend (man findet Bilder wo man getauft oder eingeschult wurde) und weinend, weil man angelogen wurde und ja, schweigen ist auch LÜGEN (warum man nur Oma, nie Opa kennengelernt hat).
Der Rest (wie etwa Telefon) weckt schlagartig Erinnerungen.
Haus-Räumungen, nein, da halfen nur 2-3 Leute, die ich nicht einmal kannte. Ich bin heute froh das gemacht zu haben, was man da lernt (z. B., wo die Ahnen u d Urahnen herkommen) ist unglaublich.
Auf die Frage von geseztlichen Betreuer "sollen wir die Räumung übernehmen" mit "ja", wäre 100de Zeitdokumente und Gegenstände vernichtet worden.
Insgesamt habe ich etwa 80 m³ Material, Zig-tausend Gegenstände einzeln in der Hand gehabt und schnell entscheiden müssen, was kommt in den Container, was in den Keller, natürlich weiß man nach 6 Monaten nicht mehr was im Keller liegt, gerade Dokumente oder volle Schubladen, wurden einfach in Säcke gekippt um sie "später" zu sortieren.
Ich kann jedem raten, niemals ein Haus räumen zu lassen, was da versteckt wurde und an den Betreuer zur Verwahrung ging, geht im wahrsten Sinne des Wortes auf keine Kuhhaut. Bei uns sehe ich immer wieder bei Hausauflösungen LKW die anfahren, ausräumen, wegwerfen.
Mein Rat, zu LEBZEITEN genau regeln wie was abzulaufen hat und nicht "die Kinder werden schon wissen"...eben nicht!
Viele Grüße
Gerd
