Solaris' Saison 2026

Hallo zusammen,

danke an alle für die sehr ausführlichen Informationen zur Keimbox. Für diese Saison werde ich das nicht mehr nutzen, aber vielleicht später mal.

Bis jetzt habe ich 31 Stück neue Pflanzen von an.var.min. und noch die sechs Pflanzen vom letzten September, eine davon treibt gerade sehr viele kleine Knospen aus denen Blüten werden 😂 Die anderen fünf haben noch keine solchen Knospen, die stehen aber auch etwas kälter ... Nur diese eine steht an der Fensterbank unseres Schlafzimmers. Irgend jemand hier hat mir dazu mal geschrieben, das würde nichts mit denen vom letzten September, andere waren gespannt, wie das weiter geht. Jedenfalls, sie leben alle und es geht ihnen gut ! Die sind da wild gekommen, an meinem Pflanz- und Umtopfplatz, ich habe die dann eingetopft und seitdem hege und pflege ich die.

Dann habe ich noch 5 Stück einer mir leider nicht näher bekannten Cayenne Sorte und zwei Habañero Orange. Von diesen Cayenne ist mir im Jahr 2024 im OBI Baumarkt in Hockenheim/Baden eine einzelne Beere irgendwie in die Tasche gefallen :-) Ich weiß auch nicht ... Die Habañero Orange habe ich von einem Freund aus Bayern.

Und ich habe mir aus der Sendung an @charites7 drei Samen von Aji Confusion abgezweigt und eine davon hat gerade das Licht der Welt erblickt :)
Für meine Partnerin und für meine Mutter gibt es noch vier Pflanzen Aji Charapita, die wir seit mittlerweile drei Jahren überwintern, aber von denen habe ich jetzt auch noch neun Samen ausgepflanzt.

Viele Grüße
Michael
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Gerd,

das tut mir leid, aber wenn das hier bei uns was wird, werde ich sehr viele Samen von Aji Confusion haben.

Und von Schwetzingen nach Heidelberg kann ich die dir dann ja mit dem Fahrrad bringen :cool:

Ich bin mal mit einem anderen Fahrrad von Schwetzingen nach Paris in drei Tagen gefahren, aber das ist schon ein paar Jahrzehnte her ...
 
Hallo Gerd,

das tut mir leid, aber wenn das hier bei uns was wird, werde ich sehr viele Samen von Aji Confusion haben.

Und von Schwetzingen nach Heidelberg kann ich die dir dann ja mit dem Fahrrad bringen :cool:

Ich bin mal mit einem anderen Fahrrad von Schwetzingen nach Paris in drei Tagen gefahren, aber das ist schon ein paar Jahrzehnte her ...
Herzlichen Dank Michael,
zunächst muss ich rausfinden, warum eigentlich garnix mehr keimt derzeit, die ganzen Keimproben der letzten Wochen funktionieren alle nicht, irgendwas ist faul, Erde, Pads, nix geht mehr, Anfang Dezember lag die Keimquote bei fast 100 % unter exakt gleichen Bedingungen.
Derzeit laufen noch Trinidad Hornet und Naga Viper, sollten die auch nix werden, wären es halt 5 Sorten weniger als geplant inzwischen. Irgendwas stört die Keimung jedenfalls. Manchmal fängt man an an Erdstrahlung, Geister und Dämonen zu glauben 😂
Ich hatte mal vor Jahren Saatgut in einem herumstehenden Glas Wasser, die sind im Wasser gekeimt, sowas dürfte eigentlich kaum möglich sein (Ersticken normalerweise, auch in zu nasser Erde)

Viele Grüße
Gerd 🤠
 
Oh, jetzt wird es aber deftig.

Denn auch ich habe hier eine ähnliche Erfahrung gemacht. Ab manchen Tagen Mitte Dezember scheint ein Großteil der Samen einfach zu verfaulen, vorher lief es auch alles bestens.

Irgendwann ab Anfang Januar wird es wieder besser. So ist eben auch die Aji Confusion gekeimt.

Viele Grüße
Michael
 
Vielleicht liegt es am Luftdruck, dass die Chilisamen momentan schlechter keimen. Gegen Ende Dezember 2025 gab es eher hohen Luftdruck, zum Jahreswechsel auf 2026 fallender Luftdruck, danach erst wieder ansteigender Luftdruck. Gerade sind wir wieder im mittleren Luftdruckbereich angekommen. Ob der Luftdruck hoch, mittel, niedrig ist oder gerade ansteigt oder fällt, hat einen Zusammenhang mit der Entwicklung der Wetterlage.

Ein historischer Versuch 1886 von Franz Lukas zeigte:
Stark verminderter Luftdruck verzögert oder verhindert die Keimung vieler Samenarten und hemmt das anschließende Wachstum der Keimlinge. Moderate Druckverminderung kann die Keimung noch erlauben, führt aber zu langsamerem und weniger gleichmäßigem Wachstum im Vergleich zur normalen Atmosphäre.

Lukas verglich Samen und Keimlinge in drei Druckbereichen: "normale Außenluft" (≈738–752 mm Hg), "mäßig verdünnte Luft" (mittlerer Druck unter dem Gefäß ≈46–97 mm Hg) und "stark verdünnte Luft" (mittlerer Druck ≈23–74 mm Hg). Temperatur, Erdfeuchte und Lichteinfall wurden protokolliert.

Er beobachtete zusammengefasst und auf heutige Begriffe übertragen folgende Effekte auf die Keimung:
  • Normaler Luftdruck: Fast alle getesteten Arten (z. B. Avena, Triticum, Brassica) keimten schnell und entwickelten sich kräftig.
  • Mäßig niedriger Luftdruck: Einige Arten keimten verzögert, die Keimung war möglich, aber die Entwicklung der Keimlinge verlief langsamer und weniger gleichmäßig als in Außenluft.
  • Niedriger Luftdruck: Die Keimung blieb bei vielen Arten aus oder begann nur vereinzelt; bereits gekeimte Keimlinge zeigten oft Stillstand, Fäulnis oder Absterben.
Quelle:
 
Vielleicht liegt es am Luftdruck, dass die Chilisamen momentan schlechter keimen. Gegen Ende Dezember 2025 gab es eher hohen Luftdruck, zum Jahreswechsel auf 2026 fallender Luftdruck, danach erst wieder ansteigender Luftdruck. Gerade sind wir wieder im mittleren Luftdruckbereich angekommen. Ob der Luftdruck hoch, mittel, niedrig ist oder gerade ansteigt oder fällt, hat einen Zusammenhang mit der Entwicklung der Wetterlage.

Ein historischer Versuch 1886 von Franz Lukas zeigte:
Stark verminderter Luftdruck verzögert oder verhindert die Keimung vieler Samenarten und hemmt das anschließende Wachstum der Keimlinge. Moderate Druckverminderung kann die Keimung noch erlauben, führt aber zu langsamerem und weniger gleichmäßigem Wachstum im Vergleich zur normalen Atmosphäre.

Lukas verglich Samen und Keimlinge in drei Druckbereichen: "normale Außenluft" (≈738–752 mm Hg), "mäßig verdünnte Luft" (mittlerer Druck unter dem Gefäß ≈46–97 mm Hg) und "stark verdünnte Luft" (mittlerer Druck ≈23–74 mm Hg). Temperatur, Erdfeuchte und Lichteinfall wurden protokolliert.

Er beobachtete zusammengefasst und auf heutige Begriffe übertragen folgende Effekte auf die Keimung:
  • Normaler Luftdruck: Fast alle getesteten Arten (z. B. Avena, Triticum, Brassica) keimten schnell und entwickelten sich kräftig.
  • Mäßig niedriger Luftdruck: Einige Arten keimten verzögert, die Keimung war möglich, aber die Entwicklung der Keimlinge verlief langsamer und weniger gleichmäßig als in Außenluft.
  • Niedriger Luftdruck: Die Keimung blieb bei vielen Arten aus oder begann nur vereinzelt; bereits gekeimte Keimlinge zeigten oft Stillstand, Fäulnis oder Absterben.
Quelle:
Das ist ja Krass Markus,

vielen Dank, hätte ich nicht für möglich gehalten. Eigentlich fast logisch, bei Regenfronten ohne Sonne bildet sich sowieso schon weniger Chlorophyl oder wie das heißt.

Wieder was gelernt (Spezialwissen, für den Goldenen Banner😎) .
Viele Grüße
Gerd 🤠
 
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