Chilis werfen scheinbar gesunde Blätter ab

MaddinR1

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Hallo Chili Gemeinde :)

ich baue jetzt das dritte Jahr Chilis auf meiner Dachterrasse an. Der Standort ist schattig bis halbschattig, es fällt den ganzen Tag Licht & Sonne ein, abends stehen die Chilis auf den warmen Platten. Düngung & Gießverhalten im normalen Bereich, keine Staunässe.

Nun werfen fast alle der Pflanzen seit ca. 2 Monaten dauerhaft scheinbar gesunde Blätter ab. Täglich bis zu 15 Blätter über alle Pflanzen. Hab schon ganze Körbe voll. Vor allem die größten Blätter. Ich kann keinen Schädlingsbefall erkennen, auch an der Pflanze nicht. Mittlerweile schauen manche echt hager aus, bilden aber auch wieder neue Blätter. Habt ihr eine Ahnung was das sein könnte?

Ich könnte mir nur vorstellen, dass ich zu früh (Mitte November) mit dem Samen der Chilis begonnen habe & die Pflanzen erst ab Ende April raus stellen konnte. Sie bleiben den ganzen Tag im Schatten, pralle Sonne versuche ich aufgrund der extremen Temperaturen auf dem Balkon zu vermeiden.

Vielleicht finde ich ja hier etwas Hilfe. Ich bin halt noch Anfänger...

Anbei noch ein paar Bilder.

VG
Martin

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definitiv nicht zu nass, ich lasse die erde auch mal etwas durchtrocknen. Die Chilis zeigen ja von selbst, wenn sie Wasserbedarf haben.

Erde vorgedüngt mit Tomatendünger und ab und an etwas Flüssigdünger.
 
Das Blätter abfallen, kann auch einfach daran liegen, dass neue Triebe und Blüten kommen. An diesen Blattknoten fallen die alten Blätter ab, um Platz für neue Blätter und Blüten zu machen.

Ist die verwendete Erde torffrei? Dann verhält sie sich anders als torfhaltige Erde, was die Speicherung von Wasser und Nährstoffen betrifft. Durch Holzanteile speichert torffreie Pflanz- oder Blumenerde schlechter die Feuchtigkeit. Da ist es besser, die Erde durchgehend feucht (nicht nass) zu halten. Auch wenn es weniger umweltfreundlich ist, empfehle ich Anfängern eher torfhaltige Erde zu nehmen. Damit bekommt man leichter gute Ergebnisse hin. Als Kompromiss kann man torfreduzierte Erde nehmen.
 
Grüße Markus,
danke für deine Angaben. Ich habe gerade mal auf meinen Erdbeutel geschaut. Da steht "Hochmoortorf H3-H5 schwach bis mäßig und H5-7 mäßig bis stark zersetzt". Klingt also eher nach torfhaltig..

Ich hoffe, dass es an neuen Blättern liegt, kann es aber nicht so richtig glauben, in der Masse, in der abgeworfen wird. Es gibt auch eine Pflanze (siehe Bild) welche bis zum Dach hin blätterfrei ist & am Stamm selbst kaum Neuausprägungen hat.

Ich bin mit Gießen & Feuchtigkeit nur immer sehr vorsichtig. Selbst gerade bei 28 Grad gieße ich nur alle paar Tage schwach (nie durchgehend nass). Bin auch der Meinung die Chilis mögen es lieber etwas trockener..
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie viel Wasser im Topf ist, merkt man gut, wenn man den Topf leicht anhebt. Gleichmäßige Feuchte ist weniger stressig als Wechsel zwischen knochentrocken und sehr nass. Wenn Chilis nach Wasser lechzen, sieht man ihnen das an.
Wie lange stehen die Pflanzen in dieser Erde. Auch gutess Substrat hat Nährstoffe für 4-6 Wochen, aber dann musst du düngen. Je nach Phase alle 2 Wochen oder jede Woche.
 
Hallo Peter,
im Topf selbst ist gar kein Wasser, ich halte die Chilis eher trockener als feuchter. Wenn ich aber mit dem Finger in die Erde gehe, ist es leicht feucht. Und wie du schon schreibst, man sieht Wassermangel sofort an den schlaff werdenden Blättern. Düngung etwa alle 2 Wochen mit flüssigen Tomatendünger.
 
Ich meinte Wasser in der Erde. Du schriebst sie stehen im schatten / Halbschatten. Ich hatte bei einigen meiner baccatum Sorten (die wachsen recht hoch und einen ählichen Effekt - unter Kunstlicht haben die alle Blätter am Stamm in den nunterene 50 cm abgeworfen - standen eng beieinander (Platzproblem bei 100 angezogenen Chilis insgesamt). nun stehen Sie an einer weißen Wand ziemlich in der Sonne und es treiben lauter neue Blätter am Stamm aus, Nur mal als Idee - ggf. doch mehr Licht ?
 
Bei mir stehen sie auch an einer weißen Wand im Halbschatten. Pralle Sonne möchte ich wie gesagt nicht, das ist bei mir zu heftig.

Allerdings werfen die Pflanzen jetzt auch nacheinander die kleinen Blüten samt Stiel ab. Da stimmt doch irgendwas nicht. Wie konnten sich die Chilis so gut und kräftig entwickeln und dann solche Symptome entwickeln? Vielleicht sind es auch die hohen Temperaturen am Tag und die kalten Nachttemperaturen von teils unter 10 Grad.. ich bin ziemlich am Ende mit meinem Latein
 
Danke euch trotzdem für eure Hilfe. Ich werde es jetzt einfach aussitzen. Schließlich habe ich nichts anderes gemacht wie die letzten Jahre & da gab es immer gute Erträge. Von daher kann ich noch nicht mal einen groben Fehler erkennen.
 
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