Nachdem hier im letzten Jahr eine Heizungsbaufirma kläglich versagte, habe ich mal selbst eine neue Umwälzpumpe eingebaut & auch die Opferanode im Heizungskessel selbst gewechselt.
Verbaut war eine Wilo- Pumpe. Mal sehen, ob ich die alte Pumpe noch repariert bekomme, indem ich den Anlauf/Betriebskondensator wechsel.
Im letzen Jahr war an der Heizung die Gasarmatur defekt, der Ofen hatte schlechte Werte, die der Schornsteinfeger natürlich bemängelte.
Also eine Heizungsbaufirma beauftragt.
Die neue bestellte Gasarmatur hatte aber nun 3 Anschlüsse, also 2 x Leiter & 1 x Null.
Nach einem Telefonat mit dem Hersteller, wurde dem Monteur gesagt (das Gespräch konnte ich mithören), das beide Leiter am Magnetventil zusammengeführt werden müssen. Das wurde auch gemacht. Nach dem Einschalten der Anlage flog die Gerätesicherung.
Mir wurde mitgeteilt, dass diese Gasarmatur nicht für den Heizungskessel passt und das Originalteile nicht mehr verfügbar sind.
Der Chef kam vorbei und machte ein Angebot für eine neue Heizungsanlage....
Das Alles hat mir keine Ruhe gelassen. Zum Glück war noch ein Schaltplan der Anlage vorhanden & diesen bin ich ohne sonderliche Kenntnisse in der Elektrik durchgegangen, ist ja fast wie Straßenkarten lesen.

Dabei habe ich festgestellt, dass der erste Monteur (die haben ja laufen gewechselt), an der Steuerung zwei Steckkontakte falsch gesteckt hat. Es wurde hier Phase auf Null gesteckt. Also die beiden Kabel getauscht und die Anlage lief wieder.
Firma angerufen und denen mitgeteilt, das die Heizung läuft & das jemand vorbeikommen möchte um die Abgaswerte zu messen.
Warum läuft die Anlage und wer hat die repariert?
Eine neue Anlage sollte ca. 15.000€ kosten.
Bei der Rechnung ist man uns dann aber auch entgegengekommen...