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F1 baue ich normalerweise nicht an, habe aber derzeit den Jalapeño Forajido F1 im Anbau.
Ăberwiegend dann tatsĂ€chlich samenfeste Sorten, aber probieren kann man ja mal...
Ich habe noch Rafaelus F1 als Kapia-Typ, Torinus F1 als italienischen Frying-Typ und Carmen. Carmen sollte eigentlich auch F1 sein, aber das Saatgut war falsch beschriftet. Die F1-Sorten sind von SEMO, und ich bin sehr zufrieden damit â sie sind zuverlĂ€ssig und ertragreich.
F1 baue ich normalerweise nicht an, habe aber derzeit den Jalapeño Forajido F1 im Anbau.
Ăberwiegend dann tatsĂ€chlich samenfeste Sorten, aber probieren kann man ja mal...
Dieses Jahr habe ich bei den Jalapeños Emerald Fire F1 und Jalafuego F1 ausprobiert. Beide waren sehr ertragreich, besonders Emerald Fire mit seinen groĂen, dickwandigen FrĂŒchten â bisher wohl mein bestes Jalapeño. Generell habe ich dieses Jahr mehr F1-Chilis und Paprika angebaut, um den Heterosis-Effekt fĂŒr hohe ErtrĂ€ge und VitalitĂ€t zu nutzen..
Habanero Chocolate F1
Mit dem Habanero Chocolate F1 bin ich dieses Jahr sehr zufrieden. Die Pflanze trĂ€gt wirklich viele FrĂŒchte und sieht mit den dunkelbraunen, glĂ€nzenden Habaneros auch sehr schön aus.
Der einzige Nachteil: Die FrĂŒchte brauchen ziemlich lange, bis sie vollstĂ€ndig abreifen. DafĂŒr ist die Ernte am Ende aber wirklich ordentlich.
Habanero Super Red F1
Der Habanero Super Red F1 hat bei mir dieses Jahr etwas weniger getragen. Allerdings wurde die Pflanze zwischendurch von einem Maulwurf ziemlich stark untergraben, was ihr sicherlich nicht geholfen hat.
DafĂŒr bildet sie von den drei Sorten bei mir die gröĂten FrĂŒchte.
Habanero Helios
Der Habanero Helios gehört dieses Jahr ebenfalls zu den produktivsten Habaneros bei mir. Die Pflanze hĂ€ngt voller FrĂŒchte und ich konnte bereits zum zweiten Mal ernten. Die FrĂŒchte reifen auĂerdem deutlich schneller ab als beim Chocolate.
Das ist mir völlig bewusst. FĂŒr mich ist es dadurch manchmal tatsĂ€chlich ein ziemlich teures Hobby, weil ich das Saatgut nicht einfach selbst weitervermehren kann.
Gleichzeitig finde ich F1-Hybriden gerade wegen der Heterosis faszinierend â also wegen der oft höheren Wuchskraft, VitalitĂ€t, Einheitlichkeit und teilweise auch deutlich besseren ErtrĂ€ge im Vergleich zu den Elternlinien.
Ich baue aber gleichzeitig auch ertragreiche samenfeste Sorten an. FĂŒr mich haben eigentlich beide ihre Berechtigung â F1 fĂŒr maximale Leistung und interessante Genetik, samenfeste Sorten fĂŒr Saatgutgewinnung und langfristige Erhaltung.