Bieradventskalender 2022

Das Bier vom 9.12. ist ein Pils, das ich durchaus öfters trinken könnte.

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Türchen 10:

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Mein Geburtstagsbier gewissermassen. Ich wollte Abwechslung und bekam Abwechslung 🤣
Dieses Bier kommt dunkel rot-braun ins Glas und sofort macht sich fruchtiger Duft in meiner Nase breit (Hopfensorten: Chinook, Citra, Magnum). Doch entgegen der Vorgängerbiere dominiert hier nicht der Hopfen das Malz, es ist eher umgekehrt, was sich vor allem im Geschmack niederschlägt: die verwendeten Malze Carafa, Crystal, Dark Crystal, Extra Pale, Rye sorgen für ein karamellig-schokoladiges Aroma. Dieses Bier polarisiert dank dieses Malzes allerdings. Mein Mann mag es gar nicht, für mich ist es extrem geil und bekommt volle Punktzahl 5.0/5.0!
 
Türchen 11:

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Brewdog schreibt dazu auf seiner Webseite: „This planet first German-style Pilsner is a 4.5% lager brewed using wind power and a third less water. The addition of Spalter Select and Saphir hops combine vibrant citrus and herbal notes for an iconic lager taste that's both crisp and refreshing.“
Ist ja sehr löblich, daß dieses Bier klimafreundlich ist. Davon schmeckt es aber trotzdem noch lange nicht nach Pils. Das Bier ist sehr schlank, ohne Ecken und Kanten. Keine nennenswerte Hopfenbittere. Allerdings auch keine störenden Noten. Aber ich brauch das hier nicht. 2.0/5.0!
 
Türchen 12:

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Ein Session IPA also. Auf Montag nicht die schlechteste Idee :D
Session IPAs zeichnen sich dadurch aus, daß sie wie ein „richtiges“ IPA schmecken, aber deutlich weniger Alkohol enthalten, in diesem Fall 3.8%. Tatsächlich vermisse ich hier in der Aromatik nichts, es ist alles da: Mosaic und Simcoe sorgen für die fruchtigen Hopfennoten. Der Malzkörper gleicht die Bittere angenehm aus. Und ja, mehr wie 3.8% Alkohol braucht es auch nicht, meine Rede. Jeder der mit mir Craftbier trinken geht, weiß, daß ich immer wie ein Rohrspatz schimpfe, weil die Biere meist über 7% liegen.
Das hier ist das perfekte Allround-Bier, auch oder gerade für den Sommer. Auch wenn es nicht im eigentlichen Sinn spektakulär ist, komme ich nicht umhin, 5.0/5.0 Punkten zu vergeben.
 
Türchen 13:

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Es gab das Hazy Jane, diesmal mit natürlichem Guavenaroma als Zusatz. Beim Öffnen verströmt es schon einen Duft, wie aus der Guavensaftdose, die man im Asialaden findet. Das Aroma schlägt sich aber nur in der Nase wieder, auf den Geschmack hat es aber keinen wesentlichen Einfluss. Fazit: das brauch ich nicht. 3.5/5.0!
 
Türchen 14:

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Es ist wieder Malzzeit und erwartungsgemäss behagt das meinem Mann gar nicht. Clevererweise haben wir erst nur seine Dose geöffnet, die ich dann austrinken durfte. Und danach hatte ich ja noch meine ;)
Dieses Bier im Stile eines American Red Ale ist eine wahre Aromabombe. Hier treffen die Hopfensorten Ahtanum, Amarillo, Cascade , Centennial, Mosaic, Nelson Sauvin, Simcoe auf den kräftigen Malzunterbau aus Cara, Munich, Pale, Medium Crystal, Extra Dark Crystal. Für mich ist das eine sehr aromatische, aber ausgewogene Kombi und mit 5.0% Alkohol kann man da auch gut noch ein zweites trinken ;)
Mein Mann würde wahrscheinlich 0 Punkte vergeben. Von mir gibts maximale 5.0/5.0!
 
Das Bier vom 14.12. ist ein „Freiburger Pilsener“. Während manches Bier aus dem Kalea Adventskalender kräftig Schaum bildete, ist hier die Schaumbildung vergleichsweise schwach. Das Bier ist herb im Antrunk und im Nachgang. Für mich sind das 3,5 von 5 Punkten.

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Türchen 15:

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Diesmal also die „normale“ Jane.
Dieses New England IPA wird zusätzlich zur Gerste noch mit Weizen und Hafer gebraut. Für die exotisch-fruchtigen Noten sorgen Cascade, Citra, Mosaic und Simcoe. Heraus kommt eine sehr trübe Fruchtbombe mit 5.0% Alkohol, die immer wieder gut trinkbar ist. 5.0/5.0.
 
Das Bier vom 15.12. ist ein Rittmayer 1422 Festbier. Die Brauerei hat dieses Jahr ihr 600-jähriges Bestehen gefeiert. Leider ist die Schaumkrone etwas knapp ausgefallen. Das Bier ist bernsteinfarben, malzig, süffig. Ich gebe ihm 4 von 5 Punkten.

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Koriander Weißbier. Herkunft Belgien.
Gewinner Brüssels Bier Challenge 2016 mit Gold Medalie und World Beer Awards Best White Beer.

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Da ich gestern nicht in Bierlaune war, kommt hier erst mal Türchen 16. Gestern und heute kommen dann morgen ;)

Türchen 16:

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Ein Chocolate Stout! Das ist was für Vatis Kleine. Als Malzjunkie sollte ich hier voll auf meine Kosten kommen, denn verwendet wurden die Sorten Carafa, Chocolate, Munich, Oats, Pale, Medium Crystal, Extra Dark Crystal, Caramalt. Gebraut wurde das Bier in Anlehnung an S‘mores, einem amerikanischen Snack aus Marshmellow und Schokolade zwischen zwei Crackern. Hab ich noch nie probiert, wahrscheinlich hab ich auch nichts verpasst :p
Das Stout ist erwartungsgemäß tiefschwarz mit braunem Schaum und duftet herrlich karamellig. Im Geschmack vernehme ich neben der Schokolade noch ein wenig Frucht (Kirsche). Leider schmeckt das Bier für mich zu alkoholisch, ich denke 6.0% hätten auch gereicht. Daher „nur“ 4.0/5.0 Punkten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe vergessen, meine Biere vom 16. und 17. mitzunehmen. Daher gibt es dazu erst heute Abend wieder einen Beitrag.
 
Türchen 17:

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Die Seidenstrasse erfrischt uns also mit Mango- und Litsch-Aromen. Leider kommen diese nicht ausschließlich aus den verwendeten Hopfensorten, sondern sind als „natural flavouring“ zugesetzt. Trotzdem schmeckt dieses trübe IPA sehr gut. Ich vergebe 4.0/5.0 Punkten, wahrscheinlich auch, weil ich schon IPA-übersättigt bin ;)
 
Türchen 18:

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Nochmal ein Stout, diesmal mit „nur“ 6.0% Alkohol ;)
Der Duft ist phänomenal: Karamell, Nougat, Schokolade und hintendran noch etwas Kaffee. Im Geschmack auch super schokoladig und insgesamt sehr rund. Mein Mann und ich sind hellauf begeistert und befinden dieses als das Beste der bisher getesteten im Kalender. Da ich punktemässig limitiert bin, vergebe ich „nur“ 5.0/5.0 Punkten 🤣
 
Kommen wir zum Bier vom 16.12., dem Kellerteufel von Baisinger. Beim Ausgießen bildet sich eine gute Schaumkrone. Es riecht gut nach Hopfen. Es ist feinherb. Für mich 4 von 5 Punkten.

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Das Bier vom 17.12. ist das Hirsch Hefe Weisse. Auch dieses Bier bildet eine gute Schaumkrone. Obwohl ich nicht so der Weizenbierfan bin schmeckt es mir gut, 4 von 5 Punkten.
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