Die Blütenendfäule ist eine Stoffwechselerkrankung, deren Ursache noch nicht genau erforscht ist. Es ist aber bekannt, dass die geschädigten Früchte schlecht mit dem Mikro-Nährstoff Calcium versorgt werden. Es handelt sich nicht um eine Pilzerkrankung und nicht um eine bakterielle Infektion der Pflanze. Besonders Chili- oder Paprikapflanzen mit großen oder sehr langen Früchten und Tomatenpflanzen sind öfters von Blütenendfäule betroffen.
Was ist Blütenendfäule?
Tomatenfrüchte zeigen an der Blütenansatzstelle zuerst einen dunkelbraunen bis grauen, wässrigen Fleck. Das Gewebe verändert sich und trocknet an dieser Stelle ein und verhärtet. Paprika- und Chilisorten mit großen oder langen Früchten bekommen verhärtete, dunkle Nekrosen (braunes bis graues abgestorbenes Gewebe) an der Spitze der Frucht. Überwiegend Sorten mit großen oder langen Früchten sind von Blütenendfäule betroffen, Sorten mit kleinen Früchten normal nicht.
Das Calcium wird mit dem Transpirationsstrom aus dem Boden durch die Wurzeln und durch die Pflanze transportiert. Calciumverbindungen sind innerhalb der Pflanze und der Früchte relativ schlecht transportierbar. Die Früchte verdunsten weniger Wasser als die Blätter und werden daher auch schlechter mit Calcium versorgt als der Rest der Pflanze.
Was begünstigt die Entstehung von Blütenendfäule?
Unregelmäßige Wasserversorgung, Unterversorgung mit Calcium oder Überversorgung mit Kalium oder Magnesium (blockiert Aufnahme von Calcium) fördern die Blütenendfäule. Übermäßige Hitze am Standort der Chilipflanzen erleichtert ebenso die Entstehung von Blütenendfäule. Der pH-Wert des Substrats sollte im Bereich von leicht sauer (ca. pH 6) bis neutral (pH 7) liegen. Ist das Substrat zu sauer oder zu alkalisch, kann Calcium nicht gut über die Wurzeln aufgenommen werden, was ebenfalls Blütenendfäule begünstigt. Bei Topfkultur kann der Calciumvorrat im Substrat aufgebraucht sein, wenn nur mit Regenwasser oder sehr weichem Leitungswasser gegossen wird oder Regen das Calcium aus dem Substrat auswäscht. Die aufgezählten Punkte sollte man prüfen wenn Blütenendfäule auftritt.
Was kann man gegen Blütenendfäule tun?
Da Pflanzen auch Nährstoffe über die Blätter aufnehmen können, bietet sich bei Blütenendfäule eine mehrmalige Blattdüngung mit Calcium (z. B. GABI Obstbaum-Calciumdünger - flüssig, Calcinit oder Calciumcitrat) an. Die Blattdüngung hat den Vorteil, dass das Calcium dadurch gleich dort ankommt wo es gebraucht wird, ohne es den langen Weg von der Wurzel bis in die letzten Fruchtspitzen zu transportieren. Bei Anbau im Beet sollte man den pH-Wert des Bodens überprüfen und einen zu sauren Boden bis zu einem leicht sauren bis maximal neutralen pH-Wert aufkalken.
Wie kann man Blütenendfäule vorbeugen?
Es sollte ein Substrat verwendet werden, dessen pH-Wert leicht sauer (ca. pH 6) ist. Wenn das Substrat bereits vom Hersteller aufgekalkt ist, umso besser. Wird mit Regenwasser oder Leitungswasser mit geringer Wasserhärte gegossen, sollte man das darin fehlende Calcium anderweitig zuführen. Dazu bietet sich die bereits erwähnte Blattdüngung mit Calcium an. Das Substrat kann auch mit etwas Algenkalk angereichert werden. Man sollte zusätzlich für eine gleichmäßige Versorgung der Pflanzen mit Wasser sorgen.
Siehe auch die Anleitung zur Düngung mit Calciumdünger.
Bild: Frucht mit Schaden durch Blütenendfäule
Was ist Blütenendfäule?
Tomatenfrüchte zeigen an der Blütenansatzstelle zuerst einen dunkelbraunen bis grauen, wässrigen Fleck. Das Gewebe verändert sich und trocknet an dieser Stelle ein und verhärtet. Paprika- und Chilisorten mit großen oder langen Früchten bekommen verhärtete, dunkle Nekrosen (braunes bis graues abgestorbenes Gewebe) an der Spitze der Frucht. Überwiegend Sorten mit großen oder langen Früchten sind von Blütenendfäule betroffen, Sorten mit kleinen Früchten normal nicht.
Das Calcium wird mit dem Transpirationsstrom aus dem Boden durch die Wurzeln und durch die Pflanze transportiert. Calciumverbindungen sind innerhalb der Pflanze und der Früchte relativ schlecht transportierbar. Die Früchte verdunsten weniger Wasser als die Blätter und werden daher auch schlechter mit Calcium versorgt als der Rest der Pflanze.
Was begünstigt die Entstehung von Blütenendfäule?
Unregelmäßige Wasserversorgung, Unterversorgung mit Calcium oder Überversorgung mit Kalium oder Magnesium (blockiert Aufnahme von Calcium) fördern die Blütenendfäule. Übermäßige Hitze am Standort der Chilipflanzen erleichtert ebenso die Entstehung von Blütenendfäule. Der pH-Wert des Substrats sollte im Bereich von leicht sauer (ca. pH 6) bis neutral (pH 7) liegen. Ist das Substrat zu sauer oder zu alkalisch, kann Calcium nicht gut über die Wurzeln aufgenommen werden, was ebenfalls Blütenendfäule begünstigt. Bei Topfkultur kann der Calciumvorrat im Substrat aufgebraucht sein, wenn nur mit Regenwasser oder sehr weichem Leitungswasser gegossen wird oder Regen das Calcium aus dem Substrat auswäscht. Die aufgezählten Punkte sollte man prüfen wenn Blütenendfäule auftritt.
Was kann man gegen Blütenendfäule tun?
Da Pflanzen auch Nährstoffe über die Blätter aufnehmen können, bietet sich bei Blütenendfäule eine mehrmalige Blattdüngung mit Calcium (z. B. GABI Obstbaum-Calciumdünger - flüssig, Calcinit oder Calciumcitrat) an. Die Blattdüngung hat den Vorteil, dass das Calcium dadurch gleich dort ankommt wo es gebraucht wird, ohne es den langen Weg von der Wurzel bis in die letzten Fruchtspitzen zu transportieren. Bei Anbau im Beet sollte man den pH-Wert des Bodens überprüfen und einen zu sauren Boden bis zu einem leicht sauren bis maximal neutralen pH-Wert aufkalken.
Wie kann man Blütenendfäule vorbeugen?
Es sollte ein Substrat verwendet werden, dessen pH-Wert leicht sauer (ca. pH 6) ist. Wenn das Substrat bereits vom Hersteller aufgekalkt ist, umso besser. Wird mit Regenwasser oder Leitungswasser mit geringer Wasserhärte gegossen, sollte man das darin fehlende Calcium anderweitig zuführen. Dazu bietet sich die bereits erwähnte Blattdüngung mit Calcium an. Das Substrat kann auch mit etwas Algenkalk angereichert werden. Man sollte zusätzlich für eine gleichmäßige Versorgung der Pflanzen mit Wasser sorgen.
Siehe auch die Anleitung zur Düngung mit Calciumdünger.
Bild: Frucht mit Schaden durch Blütenendfäule
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