Hansdampf!

Der Filtereinsatz hat einen kaum sichtbaren Haarriss. Durch den drückt sich das Wasser an der Dichtung vorbei. Ich habe tatsächlich noch einen Installateur bekommen, der uns einen neuen Einsatz eingebaut und die Dichtung vorsichtshalber ausgetauscht hat. Momentan ist es wieder dicht.
 
Der Filtereinsatz hat einen kaum sichtbaren Haarriss. Durch den drückt sich das Wasser an der Dichtung vorbei. Ich habe tatsächlich noch einen Installateur bekommen, der uns einen neuen Einsatz eingebaut und die Dichtung vorsichtshalber ausgetauscht hat. Momentan ist es wieder dicht.
Glückwunsch, in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, die sind ausgebucht bis zum Anschlag, jetzt im Herbst geht der Heizungszirkus los.
 
Man sieht den Riss kaum auf dem Foto. Der winzige Riss an der rot markierten Stelle sorgt dafür, dass das Wasser am Dichtungsring vorbei geht.

IMG_5781.jpeg
 
Ja - sehr ärgerlich - ich habe hier auch ein Haus Baujahr ca. 1955 und ein Haus Baujahr 1967 - beide gebaut von Großvater und Vater - ständig gehen Sachen kaputt und Handwerker zu bekommen wird immer abstruser. Und leider sind die Generationen vor mir tot und Nachfragen nicht möglich - wo ist was und ... und im Laufe der Jahre wurden kreativ Sachen verändert und erweitert - Dokumentation dazu - was ist das ?
 
Ich finde hier auch immer mal wieder etwas, wo gefuscht wurde. Auch mein verstorbener Vater (gelernter Elektroinstallateur, war beschäftigt bei einem großen Energieversorger) hat sich gelegentlich nicht an alle Vorschriften gehalten. Glücklicherweise habe ich vor meinem Studium einen Elektroberuf gelernt. So kann ich das selbst beheben. So etwas habe ich erst vor kurzem wieder gehabt. Ich wollte nur in meiner Zweitwohnung ein paar Leuchten austauschen. Als ich fertig war, hatte ich vier Stunden gebraucht gehabt, die Decke geöffnet, die Leitungen neu gelegt, die Decke wieder zu gemacht und konnte dann erst die neuen Leuchten anbringen. Er hatte hinter einem Holzbrett die völlig falschen Leitungstypen verwendet und zu allem Überfluss beim Befestigen mit den Schrauben auch noch die Leitungen beschädigt. Das hat zufällig jahrelang trotzdem funktioniert. Ich habe es erst gesehen als ich die alten Leuchten abgemacht habe.
 
In meiner Zweitwohnung, die in der nächsten Zeit die Hauptwohnung wird, stoße ich momentan laufend auf neue Herausforderungen. Am Herd funktionierte eine Platte sowieso nicht mehr. Da ich deshalb bald einen neuen Herd bekomme, habe ich heute schon den alten Herd an der Herdanschlussdose abgeklemmt und ausgebaut. Ich habe die Zuleitung zur Herdanschlussdose geprüft. Da ist ein satter Kurzschluss drin. Ganz toll.

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder hat die Leitung irgendwo einen Materialfehler, der erst jetzt nach Jahren zufällig wirksam wurde, dann muss ich die Leitung vom Zählerschrank bis zur Herdanschlussdose neu verlegen. Oder mein Vater hat sich damals nicht an die üblichen Installationszonen gehalten, dann habe ich die Leitung zur Herdanschlussdose eventuell beim Verlegen einer anderen, neuen Leitung angebohrt. Da, wo ich gebohrt habe, dürfte aber eigentlich keine Leitung liegen, außer man hat sie schräg oder auf einem anderen unüblichen Weg verlegt. Allerdings muss ich in diesem Fall wahrscheinlich nur ein Loch in die Wand machen und in einer zusätzlichen Dose die Leitung neu durchverbinden.

Ich habe mir einen Leitungssucher bestellt. Damit finde ich in Kürze heraus wo die Leitung entlang läuft und ob eines meiner Dübellöcher einen Treffer gelandet hat.

Bisherige Herausforderungen:
  • 2 Fenster, die nicht richtig schlossen, da man damals falsche Teile eingebaut hat. Meine Mutter meint, die hätten noch nie richtig geschlossen. Mittlerweile habe ich das Problem lösen können. Zugluft braucht im Winter nämlich kein Mensch.
  • Einen Wasserschaden gehabt (Haarriss im Wasserfilter am Hausanschluss)
  • ein defekter Nachtspeicherofen
  • Herausgefunden, dass die ausrangierten Nachtspeicheröfen, die im Keller standen, asbesthaltig sind. Die stehen nun abgeklebt draußen vor der Tür, und ich muss mich noch um eine Entsorgung kümmern.
  • Ein vor 4 Jahrzehnten gemachter Schaltungsfehler sorgte dafür, dass bei bestimmten Schalterstellungen der Wechselschaltung im Flur die Außenbeleuchtung nicht mehr ging. Habe ich mittlerweile behoben.
  • Fusch bei der Leitungsverlegung zu einer Lampengruppe sorgte dafür, dass ich Leitungen neu verlegen musste. Eigentlich wollte ich nur neue Lampen aufhängen und hatte dann 4 Stunden zusätzliche Arbeit.
 
In meiner Zweitwohnung, die in der nächsten Zeit die Hauptwohnung wird, stoße ich momentan laufend auf neue Herausforderungen. Am Herd funktionierte eine Platte sowieso nicht mehr. Da ich deshalb bald einen neuen Herd bekomme, habe ich heute schon den alten Herd an der Herdanschlussdose abgeklemmt und ausgebaut. Ich habe die Zuleitung zur Herdanschlussdose geprüft. Da ist ein satter Kurzschluss drin. Ganz toll.

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder hat die Leitung irgendwo einen Materialfehler, der erst jetzt nach Jahren zufällig wirksam wurde, dann muss ich die Leitung vom Zählerschrank bis zur Herdanschlussdose neu verlegen. Oder mein Vater hat sich damals nicht an die üblichen Installationszonen gehalten, dann habe ich die Leitung zur Herdanschlussdose eventuell beim Verlegen einer anderen, neuen Leitung angebohrt. Da, wo ich gebohrt habe, dürfte aber eigentlich keine Leitung liegen, außer man hat sie schräg oder auf einem anderen unüblichen Weg verlegt. Allerdings muss ich in diesem Fall wahrscheinlich nur ein Loch in die Wand machen und in einer zusätzlichen Dose die Leitung neu durchverbinden.

Ich habe mir einen Leitungssucher bestellt. Damit finde ich in Kürze heraus wo die Leitung entlang läuft und ob eines meiner Dübellöcher einen Treffer gelandet hat.

Bisherige Herausforderungen:
  • 2 Fenster, die nicht richtig schlossen, da man damals falsche Teile eingebaut hat. Meine Mutter meint, die hätten noch nie richtig geschlossen. Mittlerweile habe ich das Problem lösen können. Zugluft braucht im Winter nämlich kein Mensch.
  • Einen Wasserschaden gehabt (Haarriss im Wasserfilter am Hausanschluss)
  • ein defekter Nachtspeicherofen
  • Herausgefunden, dass die ausrangierten Nachtspeicheröfen, die im Keller standen, asbesthaltig sind. Die stehen nun abgeklebt draußen vor der Tür, und ich muss mich noch um eine Entsorgung kümmern.
  • Ein vor 4 Jahrzehnten gemachter Schaltungsfehler sorgte dafür, dass bei bestimmten Schalterstellungen der Wechselschaltung im Flur die Außenbeleuchtung nicht mehr ging. Habe ich mittlerweile behoben.
  • Fusch bei der Leitungsverlegung zu einer Lampengruppe sorgte dafür, dass ich Leitungen neu verlegen musste. Eigentlich wollte ich nur neue Lampen aufhängen und hatte dann 4 Stunden zusätzliche Arbeit.
Den Herd selber ausbauen (Starkstrom) ist nicht ohne (VDE), ich habe die Grundlagen gelernt, lasse aber grundsätzlich die Pfoten davon, ansonsten, kann ich mitfühlen, bei uns hat der Vorbesitzer viel verschwiegen, von verkalkten Leitungen, kaputtem Spülkasten der nachlief bis hin zu undichten Fenstern :thumbsdown:
Viele Grüße
Gerd 🤠
 
Ich habe vor dem Studium eine Ausbildung in einem Elektroberuf bei einem großen Energieversorger abgeschlossen und in diesem Beruf vor dem Studium und während der Semesterferien gearbeitet. Wenn das nicht so wäre, würde ich die Finger davon lassen.
 
Ich habe vor dem Studium eine Ausbildung in einem Elektroberuf bei einem großen Energieversorger abgeschlossen und in diesem Beruf vor dem Studium und während der Semesterferien gearbeitet. Wenn das nicht so wäre, würde ich die Finger davon lassen.
Klasse, in der heutigen Zeit gefragt ohne Ende, bei mir musste alles plastisch vorstellbar sein, daher wählte ich den Mechatroniker ab und ging in die Feinmechanik, für komplexere Stromzeichnungen war ich stets zu doof 😘 Heutzutage ist reine Mechanik nicht mehr gefragt und der Stromkram gehört dazu. Bei den Geräten hatten wir damals nur vorgefertigte Teile (fertige Platinen und Kabelstränge) zusammenzustecken, die Amis die alles aufkauften stellten auch arbeitlose Köche und Bäcker ein, kann halt jeder 👍
Für kompexere Planzenlichtanlagen biste da gut im Vorteil mit deinem Wissen und kannst einiges selber zusammenfriemeln und musst nicht jeden Allerweltskram kaufen.
Viele Grüße
Gerd 🤠
 
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Der Witz ist ja, dass ich in die Dosen geschaut habe, um zu sehen ob die Leitungen nach oben, unten oder zur Seite heraus gehen. Aus der Herdanschlussdose geht die Leitung in der Wand nach oben heraus. Die beiden Leitungen in der anderen Dose in der Nähe gehen auch nach oben. Dann rechnet man nicht damit, dass unterhalb der einen Dose die Leitung der anderen verläuft. Genau das wird es aber sein. Und dann habe ich sie angebohrt und einen Dübel und eine Schraube durchgemacht. Die Schraube habe ich wieder raus gemacht. Bevor ich aber unnötig die Wand aufstemme, warte ich ab bis ich endlich einen Leitungssucher hier habe. Ich hoffe ja, dass meine Vermutung stimmt, denn dann lässt sich das noch recht problemlos reparieren. Es gibt nur ein Loch in der Wand und etwas Dreck.

Wenn ich die Leitung komplett neu verlegen muss, wird es entweder ziemlich aufwändig oder ich muss mit einigermaßen gut getarnten Kabelkanälen arbeiten. Die Wand, die in Richtung des Zählerkastens ist, ist mit einer Holzvertäfelung verdeckt. Da denkt man ja, die macht man einfach auf, wirft die Leitung rein. Über eine Länge von rund 6m bekommt man erfahrungsgemäß die Leitung nicht richtig durchgeschoben. Die bleibt immer irgendwo hängen. Leerrohre hat mein Vater damals dort nicht verwendet. Und ohne die komplette Abdeckplatte (etwa 4m lang) abzumachen und einen Teil der Küchenzeile wegzuräumen, kommt man noch nicht einmal an das Ende vom Holz heran, um es abzumachen. Bleibt nur noch die Verlegung in einem kleinen Kabelkanal als Alternative.
 
Mir zipft es an das in meinem Pflanzenzimmer trotz Luftbefeucher und Wasserschalen die Luftfeuchtigkeit nicht über 51% zu bekommen ist, temperatur konstante 23 Grad. Mir kommt das fast zu trocken vor. :confused:
 
51% relative Luftfeuchtigkeit ist aber auch nicht zu trocken. Eine mittlere Luftfeuchtigkeit passt.
 
60% passen auch gut. In meiner Wohnung in Mannheim hatte ich immer eher das Problem mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Ist die Luftfeuchtigkeit bei dir immer relativ niedrig?
 
Ich habe die Leitung definitiv nicht angebohrt. Sie verläuft (geprüft mit dem Leitungssucher) völlig anders als gedacht. Davon war ich mit den zwei Bohrlöchern für Dübel weit entfernt. Da sich aber nicht ermitteln lässt, wo die Leitung beschädigt ist, bleibt nur eine komplette Neuverlegung.
 
@Markus: die jeweiligen Endpunkte der Leitung hast Du sicher auf Korrosion usw. schon geprüft? Das hatte ich auch mal, daß da irgendein Genie nur ein paar dünne Drähtchen angeschlossen hat ...
 
Der eine Endpunkt ist im Zählerschrank und der andere in der Herdanschlussdose. Korrosion ist keine zu sehen, die Probleme verursachen könnte.
 
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