Huhu ihr lieben,
Ich kann zum Thema NFT nicht viel sagen, jedoch zum Thema Mikroorganismen und hoffe kein Hippiemädel zu sein (ich nehme auch lieber echte Medizin

)
Ich besitze seit 20 Jahren Aquarien. In dem Bereich gibt es extrem hungrige und anspruchsvolle Pflanzen. Das ansiedeln von Mikroorganismen steht in meinen Augen in keinerlei Widerspruch zur NährstoffVersorgung bei Pflanzen. Ihr hauptjob ist es "Abfallprodukte " in nutzbare zu wandeln. So ist das Ammoniak und Nitrit welches beides giftig ist und sie wandeln es zu Nitrat welches wir als N in NPK Dünger nutzen. So gesehen sind sie sogar vorteilhaft. Da ihr in dem Auffangbecken aber wohl kaum Wasserlebewesen halten wollt, werden die "Schadstoffe" kaum anfallen und somit auch die Menge der Mikroorganismen mit einem Aquarium nicht vergleichbar sein.
Zum Filtervlies. Dieses dient lediglich als "Wohnraum" für die Mikroorganismen und schützt zeitgleich die Pumpe und Schläuche von Partikeln die verstopfen könnten. Halte ich also für sinnvoll. Bei Aquarien Innenfiltern/pumpen, wie sie für euch in frage kommen, spricht man im Aquarien Betrieb von einem reinigungsintervall von 14 Tagen. Aus Erfahrung geht auch das doppelte, danach lässt die Leistung stark nach. (Zum Vergleich, meinen außenfilter reinige ich vllt 1x im Jahr )
Grobe Filtermatten dienen in erster Linie der grob Filterung so könnten z.b. abgefallene Knospen gehindert werden in die pumpe zu geraten. Das feine Vlies dient als feinefilterung, hier werden kleine Schwebteile gefiltert. Für Mikroorganismen setzt man davor Keramikröllchen oder Kugeln, sie besitzen eine wesentlich höhere besiedlungsfläche als Matten oder Vliese, dennoch siedeln sich über kurz oder lang dort auch welche an.
Was ich für euch für eine sinnvolle Investition halte, sind die kleinen reinigungsdraht-bürsten, mit denen man durch die Schläuche gehen kann, denn auch dort sammeln sich Mikroorganismen an, auf Dauer verringern sie die durchflussmenge des Wassers.
Wie läuft das System den mittlerweile nach ca. Einem 3/4 jahr?
LG Micky