Whisky Geschichten

Hallo,

ein Freund von mir arbeitet bei REWE, der hat mir das mal erklärt: So etwas wird nicht gestohlen. Es gibt aber Menschen, die haben das früher (ohne Glasscheiben), einfach genommen, aufgemacht und auf ex die halbe Flasche getrunken. Schaurig.
 
Amarone ist ein absolut leckerer Rotwein - nicht im unteren Preissegment. Dieser Arran mit seinen 50% sollte sehr gut schmecken. Ich hatte bisher nur den Standard (und mit 40%) - hat mich persönlich nicht so sehr überzeugt. Ich bin gespannt auf deinen Bericht.
 
Etwas verspätet meine Neuerwerbungen, einmal den Bunnahabhain den ich nachgekauft hatte, und neu dabei der Ardbeg 10. So langsam mag ich es hin und wieder auch mal etwas rauchiger, aber nicht immer.

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Den habe ich heute im Markt gesehen, solche Sorten werden inzwischen hinter Glas gesperrt 😂
Hätte ich nie gedacht, dass man sowas sichern muss,
Ist leider so!:( Hier bei uns bei Trinkgut sind sie z. B. dazu übergegangen bei Whisky und anderen hochpreisigen Spirituosen nur noch die leeren Umverpackungen (wenn es solche gibt) ins Regal zu stellen. An der Kasse gibt es dann die die entsprechende Flasche dazu! Ist zwar aufwändig, scheint aber leider erforderlich zu sein!
 
Hier ist übrigens heute der noch ausstehende Dalmore von meinem anderen "Dealer" aus DE angekommen! Der Port Wood und der 12-jährige, der ein Finish im Oloroso Cherry-Fass genießen durfte!
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Ich freue mich auf beide, aber erstmal steht der Arron Amarone Cask Finish zur Verkostung an!;)
 
erstmal steht der Arron Amarone Cask Finish zur Verkostung an!
Der wurde inzwischen probiert, wobei ich generell kein Maßstab bin. Ich bin da kein so Feinverkoster, bei mir zählt eher die Endbewertung!;)

Bouquet frisch und sehr fruchtig. Vom Geschmack her mild und süß und ebenfalls sehr fruchtig, wobei ich da einzelne Früchte nicht herausschmecke. Vielleicht etwas Schokolade. Trotz seiner 50% Vol überhaupt nicht "sprittig"! Auch im Abgang sehr mild mit leichter Eiche!

Das ist auf jeden Fall einer, den ich öfter mal genießen möchte!:inlove:
 
Ich habe mich ja, seit dem Herzinfarkt und mehreren Schlaganfällen meiner Frau, vollkommen aus dem Whisky-Geschäft zurückgezogen.
Ich glaube, ich muss da mal wieder einsteigen. Ist liebe so torfiges "Gesöff" wie den Ardbeg.

Denke, muss meine Bar mal wieder auffüllen. ;) :laugh:
 
Ach ja, heute kam dann meine vorerst letzte Whiskylieferung an:
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Zwei kräftig Sherry-geschwängerte und einer (Bunnahabhain), der leicht rauchig angehaucht sein soll, aber den habe ich eigentlich so nie empfunden!
 
@moppeliwan

Der Bunnahabhain ist zwar ein Islay, aber lange nicht so torfig wie Ardbeg, Lagavulin oder Laphroaig. Und der Standard Lagavulin 16 ist sehr komplex und nicht so rau wie ein Standard Laphroaig 10 oder gar der quarter cask (ohne Altersangebe und mit 46% Alkohol).
Wenn du die Chance hast, es gibt einen Lagavulin 8 Jahre, 12 Jahre und Laphroaig 15 Jahre, 18 Jahre. Die mal im Vergleich zu verkosten ist mega interessant.
 
Der Bunnahabhain ist zwar ein Islay, aber lange nicht so torfig wie Ardbeg,
Obwohl ich beim Thema "torfig" noch eher am Anfang stehe finde ich den Ardbeg gar nicht mal so übertrieben torfig, was vermutlich daran liegt dass er auch eine gewisse Süße hat.

Ich habe am Anfang meiner Whisky-"Karriere" mal einen Lahroaig probiert und fand den damals furchtbar. Später entwickelte sich dann aber doch eine leichte Neigung zu einem Hauch Torf. Angefangen mit dem Bowmore, über den Talisker zum Ardmore Portwood Finish und den Bunnahabhain. Eigentlich sollte der Ardbeg da schon etwas too much sein, aber wie gesagt, ich finde ihn gar nicht so heftig. Ich habe in meiner Sammlung auch noch einen Highland Park "Dragon Legend", der ist auch etwas torfig und insgesamt etwas herber. Interessant finde ich da auch den Talisker Storm, aber auf den muss man Bock haben. Es gibt Tage da schmeckt er absolut perfekt und dann gibt es Tage da passt er gar nicht.
 
Es gibt dann auch noch Octomore ( Destillerie Bruichladdich), wenn es um das Thema torfig geht - ist nur sehr teuer. Die Geschichte dazu zu lesen ist interessant.

Mit Laphroaig beginnen ist keine gute Idee - der scheidet die Geister. Ardbeg galt so Mitte der Achziger als der torfigste, ich hatte das selbst auch nie empfunden. Laphroaig ist eigentlich mein Liebling, aber nicht immer und es gibt sehr sehr viele sehr gute.

Wenn jemand torfiges Whisky mag und mal etwas wirklich abgefahrenes probieren will, Terva wiina - Schnaps aus Finnland aus Baumteer. Schmeckt nach Scharzwälder Schinken.
 
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