Wenn Scotch, dann von den günstigeren auch Laphroiag oder Ardbeg. Ich hatte auch mal eine exzessive Scotch-Phase.
Aber ich habe die feineren Bourbons/Tennessee/Ryes wiederentdeckt. Schade ist, daß die guten US-Whiskeys hier immer teurer werden. Ich kaufe die deshalb selten hier - entweder selber "drüben", kriege sie mitgebracht oder auch mal aus PX/Commissary.
Außerdem ist es immer mehr so, daß man Beziehungen braucht, um überhaupt an manche edlen Tropfen ranzukommen - zumindest zu einem vernünftigen Preis. So kostet ein Pappy van Winkle z.B. locker das 10fache, wenn er die Distille verlassen hat. Aber es gibt Leute, die ihn zum Distillenpreis bekommen. Gut 4-stellig ist der sicher nicht wert. Trifft auch auf einige andere zu.
Bei Port Ellen konnte man das ja auch verfolgen, als der immer astronomischer wurde, nach der Schließung. Und es gibt ja auch andere Scotch Whiskies, an die man nur über Vitamin B zu passablen Preisen rankommt. Aber ich bin inzwischen bei 100$/€ normalerweise raus - denn da drüber zahlt man sehr viel für wenig Steigerung.