M+Y Garten 2021

Gestern war ich wieder dort. Da merkt man doch schon, daß es im Sauerland meist etwas kühler ist.
Inzwischen werden die Johannisbeeren aber auch dort reif. Der Busch hängt ordentlich voll.
Noch ein kleiner, letzter Nachtrag zu dem Thema.
Meine Mutter hat so ca. 40-50 Gläser Johannisbeer-Gelee gemacht und meinte, jetzt würde es aber auch reichen.
Der Busch scheint von dem Abernten recht unbeeindruckt zu sein. – Der Rest ist für die Vögel und sonstige Tiere. :)
 
Alles wächst sehr langsam, aber es wächst.
Zu ernten gibt es nur nur noch alle paar Tage was.

Coucourzelle
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Black Beauty und Casper
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Mehr zu den Auberginen gibt es hier

Bauerngurken und Tornado F1
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Mehr zu den Gurken gibt es hier

Die Tornados wurden zusammen mit den am Wochenende geernteten gewaschen, geputzt und verarbeitet.
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Sind diesmal nur 2 Gläser, aber ich könnte sie nicht länger liegen lasse.
So schnell kommt da nichts mehr nach im Moment.
 
Als PSV (Pilzsachverständiger) darf ich ja generell nichts per Foto etc. freigeben. Aber ganz unter uns (psst..) ... warum nicht? Ist irgendwo Schimmel dran? Nein? Die Größe macht nichts aus (ist ggf. sogar recht gut), nur Gammel solltest Du nicht dranhaben.

P.S.: Das sind schon auf Kultursubstrat von Dir gezüchtete Champignons, ja? Sollten die "wild" in der Wiese oder auf Kompost gewachsen sein, darf ich sie wirklich nicht freigeben. Dann musst Du selber entscheiden. Sie sehen zwar wie Zuchtchampis aus, aber es gibt ein paar sehr seltene Arten, die normalerweise eine gelbe Stielbasis haben und einigermassen giftig sind (zumindest kräftiges Bauchweh usw.). Insofern ist es richtig, dass wir keine wild gesammelten Champignons nur nach Foto "freigeben" dürfen. Auch wenn sie zu 99% bestimmbar erscheinen.
 
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Sehen für mich im besten Alter aus. Wichtig größe ist nicht gleich alter! An der Lamellen Farbe kann man gut erkennen in welcher Altersgruppe die sich befinden. Ansonsten bin ich bei Werner
 
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Ja, das sind Champignons aus der Zuchtbox, also nichts aus dem Garten oder Wald.

Vor 2 Tagen waren sie noch sehr klein.
Und jetzt 😅

Ich danke euch beiden, @HatchChileFestival und @Murupi , für die Freigabe zum Verzehr
 
Weiteres sieht man auch beim Aufschneiden. Wenn Champignons schon älter sind, sind die Lamellen meistens eher braun und zumindest dunkler als bei jungen Exemplaren. Freigaben über das Internet oder Handy sind bei Pilzen so eine Sache. Pilze sollte sich immer jemand real anschauen, der sich damit auskennt und nicht über Ferndiagnose. Da gibt mir der Pilzkundige sicher recht.
 
Es sind wie gesagt Champignons aus der Zuchtbox.
Da ist nichts Gelb am Stiel und es auch kein Schimmel oder sonst was dran.

Mir ging es nur um die Größe, denn ich wusste nicht das Champignons so groß werden können, darum wollte ich wissen ob man sie noch essen kann, wenn sie so groß sind.

Wilde Pilze würde ich niemals selbst sammeln ohne das jemand Lokal drüber schaut.
 
Die sind schon sehr groß. Das kenne ich eher von Wiesenchampignons oder Anisegerlingen. Die Zuchtchampignons, die meine Eltern früher hatten, waren nicht so groß und so schwer.
 
Ich denke, einen Zuchtboxchampi kann man schon problemlos verzehren (Ausnahme ist Gammel/Schimmel). Auch diese Unterart wird tlw. sogar noch größer. Und werden - selten - auch so verkauft. Die von Dir gezeigten Pilze sind nicht übermässig alt. Wie Markus @mph schon sagte - an den Lamellen sieht man das Alter unter anderem.

So sind die Hüte erstens noch geschlossen. Richtig alte Champignons öffnen die Hüte und zeigen die Lamellen. Selbst dann sind sie eine kurze Zeit noch essbar, wenn auch nicht so knackig-schmackhaft wie geschlossen.

Dann geht die Lamellenfarbe bei Agaricus bisporus (Zuchtchampignon) normalerweise von weiss über rosa zu dunkelbraun, gammlig sogar schwarz. Was an der Farbe der Sporen liegt, die nach und nach die Lamellen dunkel einfärben.
 
Ja, die sind schon ein bisserl älter. Aber die kannst Du schon noch essen. Nächstes Mal etwas jünger ernten, dann sind sie knackiger.
 
geht die Lamellenfarbe bei Agaricus bisporus (Zuchtchampignon) normalerweise von weiss über rosa zu dunkelbraun, gammlig sogar schwarz.
Da muss ich mich mal kurz einklinken. Da hat sich ein kleiner aber großer Fehler eingeschlichen. Lamellen von Champignons sind niemals rein weiß, ganz wichtig! Entweder rosa oder gräulich! Später mit der Sporen reife gehen sie ins dunkle Schokoladenbraun wie Bitterschokolade. Das kommt davon weil die dunkelbraunen fast schwarzen Sporen beim herausfallen zum Teil an den Lamellen haften bleiben. Ich denke mal @HatchChileFestival meinte dass sie anfangs sehr hell sind aber rein weiß sind sie nie. Ist auch ein ganz wichtiges unterscheidung merkmal.
 
Reinweiße Lamellen -> da könnte man einen Weißen Knollenblätterpilz vor sich haben. Der ist giftig.
 
Reinweiße Lamellen -> da könnte man einen Weißen Knollenblätterpilz vor sich haben. Der ist giftig.

Das ist natürlich schon wahr. Aber wer einen Knolli mit einem Champignon verwechseln kann, sollte wirklich keine essbaren Lamellenpilze sammeln.

Ich habe wirklich schlampig formuliert, creme bis schmutzighellgrau trifft es eher. Aber da wir hier von Kulturchampis sprechen, habe ich wohl etwas wenig nachgedacht ... denn da ist die Gefahr einer Verwechslung wirklich Null. Da Knollenblätterpilze alle Mykhorrizapilze sind und deshalb niemals ohne den passenden Baum wachsen können - also in einer Kulturschale wäre das ein Weltwunder :-)
 
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Der Hinweis mit dem Knollenblätterpilz war nur wegen der weißen Lamellen und weil jemand meinen könnte, ein etwaiger Fund wäre ein Wiesenchampignon. Das hatten wir nämlich schon mal. Wir hatten früher zeitweise Wiesenchampignons. Ein Nachbar kam mit einem Pilz an, den er nicht herausgedreht sondern abgeschnitten hatte und meinte, er hätte bei sich jetzt auch Wiesenchampignons. Am Stiel konnte man es ja leider nicht sehen was es ist, aber an den weißen Lamellen. Wir sind dann mit ihm dahin, wo er den Pilz her hatten und haben natürlich Knollenblätterpilze gefunden. Damit hatte sich die leckere Pilzpfanne erledigt.
 
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