Der Bokashi-Thread

Die erste Ladung Bokashi ist fertig.
Ich tue das dann immer in eine große Maurerwanne und bedecke es mit einer Schicht Alterde. Dann zersetzt es sich sehr schnell und sehr schön in gute Dünge-Erde. Frisch in Töpfe könnte es etwas zu sauer sein.

P.S.: Die Alterde sollte natürlich keinen nicht-organischen Dünger enthalten. Frische Normalerde ist dann besser.
 
Nix zu danken. Habe hier auch schon viel gelernt. Und selber einige Fehler gemacht. Es ist immer gut, wenn man ein paar davon vermeiden kann bzw. wenn man was besser machen kann - ich habe es auch nur durch "trial and error" gelernt :-)
 
Das ist das Gute am Forum - man muss nicht alles von Grunde neu ausprobieren - wobei ich mir das Thema Bokashi angelesen habe, aber mit der Umsetzung noch zurückschrecke.
Vollste Zustimmung. Ich habe hier auch schon einiges gelesen, was mich von "Ideen" abgebracht hat. Einerseits sind manche Leute (vor allem das "Influencer-Gschwerl auf Social Media) von allem für sie Neuem begeistert - entweder weil sie dafür bezahlt werden oder weil sie nix Besseres kennen. Aber hier liest man doch viel öfter auch mal kritische Anmerkungen. Und ja, Bokashi ist nicht für jeden geeignet. Ich hatte es hauptsächlich deswegen angeschafft, weil ich als Bewohner des 4. Stockwerks mit Balkon keine anderen vernünftigen Alternativen habe. Wurmkompost - da würde ich von meinem geliebten Eheweib vermutlich gekündigt werden :-)
 
Ich habe den Bokashi-Eimer zum Geburtstag geschenkt bekommen. Hatte auch erst Vorurteile, dass das stinkt und eine Riesensauerei ist.
Eine Sauerei ist es auf keinen Fall, nur wenn man den Deckel aufmachen muss, um Abfälle nachzufüllen, riecht es leicht säuerlich. Aber absolut nicht schlimm.

Und der Bokashi-Saft als Rohrreiniger hat sich bewährt. :thumbsup:
 
Stinken tut der Bokashi überhaupt nicht.
Meiner schon. Kommt aber wohl hauptsächlich davon, daß ich ihn vor"gammeln" lasse, weil ich den Deckel nicht so oft aufmachen will (wg. Luftabschluß). Ich finde den "Gestank" zwar auch nicht so schlimm, aber meine Frau denkt etwas anders darüber. Aber die hat eh eine sensible Nase
:)
 
Eigentlich wollte ich die beiden Bokashi-Eimer leer machen und mit Erde vermischen. Zuerst habe ich nochmal den Bokashi-Saft abgefüllt. Es gab mehr als 1 Liter. Vorerst lasse ich sie doch noch stehen, damit ich mehr Bokashi-Saft daraus gewinnen kann.
 
Ja, das ist vernünftig. Der Saft ist das wesentliche Element, sehr gut zu gebrauchen. Ich "ver-erde" den Bokashi immer erst, wenn nur noch wenig Saft innerhalb von 2-5 Wochen rauskommt. Da ich 4 Eimer habe, nehme ich immer den her, der am wenigsten Saft abgibt, wenn ich wieder einen neuen zum Befüllen brauche.
 
Ich muss noch bis Ende Januar abwarten, dass der Inhalt gut durch ist.
Überlege gerade die Anschaffung eines 2. Bokashi-Eimer. BIO-Abfälle gibt es ja genug. ;)
 
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Ich hatte erst 2 Eimer, inzwischen auf 4 Stück aufgestockt. So kriege ich von Frühjahr bis Herbst am meisten Bokashisaft raus. Der Kompost ist nur Beigabe bei mir, wird beim Umtopfen in die Endtöpfe mit reingemischt. Aber bei dem aufpassen, ist sehr sauer. Also nicht zu viel rein, ein paar meiner Chilis hat das nicht gefallen, als ich ein dicke Lage unten einfach so reingetan habe. Seit ich max. ca. 1/3 (eher weniger) in die Erde einarbeite, passt das.

Wenn man natürlich noch andere Kompostarten hat (Garten, Wurmkompost etc.), reichen 2 Eimer. Es gab immer mal wieder Sonderangebote, wo man 2 Eimer im Set günstiger bekam. https://www.ravera.de/product-page/bokashi-eimer ist so ein Angebot. Mit diesen Eimern bin ich recht zufrieden, sind schon ein paar Jahre in Betrieb und ich habe damals einen ähnlichen Preis bezahlt.
 
Vielleicht werfe ich den Inhalt des Bokashi einfach auf den Komposthaufen wenn kein Saft mehr herauskommt. Einen müsste ich bald leer bekommen, damit die Düngerproduktion wieder neu starten kann. Oder ich ergänze tatsächlich noch einen oder zwei weitere Bokashi-Eimer.
 
Auf den Kompost brauchst Du ihn nicht zu werfen. Der ist eigentlich - bei mir zumindest - bereits gut für das Einarbeiten. Nur strohiges Zeug mit kleinen Ästen ist nicht mürbe genug - die tue ich inzwischen nicht mehr rein. Sowas wie Pflanzenreste - der Hauptstamm ist eh zu dick, verholztes Zeug dicker als 1mm tue ich auch nicht mehr in den Bokashi.
 
Ah ja. Und selbst wenn er frisch aus dem Bokashieimer noch irgendwie "zu frisch" aussieht. Der zersetzt sich unter einer dünnen Schicht Erde z.B. in einer Maurerwanne innerhalb von 2-3 Wochen zu ziemlich schwarzer Erde.
 
Ich bin schon viele Jahre Nutzer unter Anderem von EMa und dessen Umfeld. Und daher selbstverständlich auch Besitzer von 2 Bokashieimern.
Bei mir kommt Alles nur zerkleinert rein. Aber weder Fleisch- noch Fischreste. Dazu wird über jede Lage Urgesteinsmehl, RoPro (aktivierte Pflanzenkohle) festgedrueckt und mit EMa eingenässt.

Für meine Reste aus den Bokashieimern mache ich etwa 4 Wochen vor dem geplanten Auspflanzen zwischen den Reihen eine ca. 10cm tiefe Rinne , Bokashireste rein und bedecke diese mit mindestens 3cm/4cm Erde.

Karl
 
Ich bin schon viele Jahre Nutzer unter Anderem von EMa und dessen Umfeld. Und daher selbstverständlich auch Besitzer von 2 Bokashieimern.
Bei mir kommt Alles nur zerkleinert rein. Aber weder Fleisch- noch Fischreste. Dazu wird über jede Lage Urgesteinsmehl, RoPro (aktivierte Pflanzenkohle) festgedrueckt und mit EMa eingenässt.

Für meine Reste aus den Bokashieimern mache ich etwa 4 Wochen vor dem geplanten Auspflanzen zwischen den Reihen eine ca. 10cm tiefe Rinne , Bokashireste rein und bedecke diese mit mindestens 3cm/4cm Erde.

Karl
Fleisch und Fischreste sollen nichtmal in die Biotonne, Fäulnis, Geruch, Krankheitsereger, Algen, Bakterien, Parasiten, Pilze, Prionen, Protisten, Viren oder Viroid um nur einiges zu nennen.

Alleine schon die Vorstellung 😨

Viele Grüße
Gerd 🤠
 
Fleisch und Fischreste
Sorry, daß ich das korrigiere. Aber auf jeder vernünftigen Bokashi-Anleitung steht das Gegenteil. Außer Knochen kann man durchaus Fleisch- und Fischreste in den Bokashi tun. Auf die Schnelle habe ich nur auf deutsch Chat GPT und diese englische Webseite. Ihr dürft gerne nach deutschen Webseiten suchen, wo das gleiche steht. Da Bokashi unter Luftabschluß verkompostiert, geht das sehr gut. Ich tue zwar nur sehr, sehr geringe Mengen Fleisch rein (z.B. mal einen fettigen Steakrand oder so was, weit unter 1%, aber das geht alles problemlos). Ist ja der Vorteil von Bokashi im Gegensatz zu Kompost etc., wo Ungeziefer angezogen wird.


Zitat daraus: "Meat can also be used. Not just cooked and grilled meat, but raw too. The same goes for fish. The only thing you need to bear in mind is that you can’t use big bones, only smaller ones."

Und hier noch der ausführlichere Link zu einem Chat GPT-Ergebnis, wo es auf dt. erklärt wird. https://chatgpt.com/s/t_69610f70456081918920ae0c93d85c9d

Es bleibt natürlich jedem überlassen, was er reintut. Aber nicht zu knorpeliges Fleisch - und auch keine Speckschwarten etc. - zersetzt sich in ein paar Wochen wunderbar. Wie gesagt - geringe Mengen. Mehr fällt bei mir eh nicht an.
 
Sorry, daß ich das korrigiere. Aber auf jeder vernünftigen Bokashi-Anleitung steht das Gegenteil. Außer Knochen kann man durchaus Fleisch- und Fischreste in den Bokashi tun. Auf die Schnelle habe ich nur auf deutsch Chat GPT und diese englische Webseite. Ihr dürft gerne nach deutschen Webseiten suchen, wo das gleiche steht. Da Bokashi unter Luftabschluß verkompostiert, geht das sehr gut. Ich tue zwar nur sehr, sehr geringe Mengen Fleisch rein (z.B. mal einen fettigen Steakrand oder so was, weit unter 1%, aber das geht alles problemlos). Ist ja der Vorteil von Bokashi im Gegensatz zu Kompost etc., wo Ungeziefer angezogen wird.


Zitat daraus: "Meat can also be used. Not just cooked and grilled meat, but raw too. The same goes for fish. The only thing you need to bear in mind is that you can’t use big bones, only smaller ones."

Und hier noch der ausführlichere Link zu einem Chat GPT-Ergebnis, wo es auf dt. erklärt wird. https://chatgpt.com/s/t_69610f70456081918920ae0c93d85c9d

Es bleibt natürlich jedem überlassen, was er reintut. Aber nicht zu knorpeliges Fleisch - und auch keine Speckschwarten etc. - zersetzt sich in ein paar Wochen wunderbar. Wie gesagt - geringe Mengen. Mehr fällt bei mir eh nicht an.
Danke Werner, ich weiß, dass es so steht, aber ich kann mir das halt schwer vorstellen, alleine diese Sauerstoffresistenten Bakterien
und.....🤔,
vielleicht muss man das wirklich von den "Madenbildern" im Kopfkino der Biotonne im Sommer trennen ;)
Viele Grüße
Gerd 🤠
 
Ja, genau. Eine anaerobe Verrottung ist chemisch/biologisch gesehen etwas anderes als die Verrottung in der Biotonne oder auf dem Kompost. Maden entstehen im Bokashieimer nie - im Gegenteil. Ich habe manchmal meinen Biomüll im Sommer zu lange außerhalb des Bokashieimers rumstehen lassen und weiße Maden dringehabt. Die sind unter Luftabschluß im Bokashi in kürzester Zeit genau das - Bokashi.

Ich persönlich bin ja ein "Vereinfacher". Ich nutze normalerweise Brottrunk für die Milchsäurebakterien. Ich kann keinerlei Unterschied im Vergleich zu den teureren und schwerer zu beschaffenden EMa erkennen. Die waren bei meinen Startersets dabei. Es geht ja nur um die Milchsäurebakterien, die das Verkompostieren.

Ich bin eh ein ungläubiger Thomas und glaube weder an Götter noch sonst was jenseits von naturwissenschaftlich eindeutig belegbaren Dingen. Aber das muß auch jeder selber entscheiden. Ich erwähne es nur noch mal, weil es billiger und einfacher so ist. Unpasteurisierter Sauerkrautsaft geht auch, wenn jemand grade z.B. Kraut gemacht hat. Aber den trinke ich lieber. Brottrunk finde ich dagegen eher bäääh. :-)
 
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