Tausche Wanderpaket 2026

mph

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Beinahe hätte ich es vergessen, es soll auch dieses Jahr wieder ein Wanderpaket geben. Hiermit ist die Anmeldung eröffnet.

Das Wanderpaket geht von Teilnehmer zu Teilnehmer. Jeder nimmt sich Saatgut heraus, was gebraucht wird und tut dafür wieder welches rein. Bevorzugt sollte Saatgut, das ins Paket getan wird, sortenrein sein. Nicht oder eventuell nicht sortenreines Saatgut sollte mit einem entsprechenden Hinweis gekennzeichnet werden. Manche Leute nehmen Wundertüten, andere möchten lieber, dass heraus kommt was auf dem Tütchen steht. Für die Saatgutbeschriftung werden dem Wanderpaket Saatgutetiketten beigelegt.

Das Paket darf nur noch mit Sendungsverfolgung versendet werden. Das ist notwendig, da bereits ein Wanderpaket auf dem Versandweg verschollen ist. Bei der Anmeldung bitte das Land angeben, falls jemand aus einem unserer Nachbarländer, wie z.B. Österreich oder der Schweiz teilnehmen möchte. Bei ausländischen Teilnehmern versuchen wir, eine Lösung zu finden, wie das Paket mit möglichst wenigen Grenzübertritten verschickt werden kann oder welches andere Tauschverfahren wir anwenden.

Da Anmeldungen nur zum Abgreifen von Saatgut ungern gesehen sind, behalten wir uns natürlich vor, Leute eventuell abzulehnen.
 
Nette Idee, aber für mich wohl eher unrealistisch, aber viel Spass allen Teilnehmenden.
 
Das Wanderpaket scheint in diesem Jahr auf wenig Interesse zu stoßen. Zugegeben, ich habe das Thema erst spät eröffnet, aber es war auch im letzten Jahr weniger Beteiligung als erwartet. Was machen wir nun?
 
Meine ehrliche Meinung dazu:

Es wird oft von den Teilnehmern ausgenutzt. Ich meine nicht dieses Jahr, dieses Wanderpaket!!! Das möchte ich ausdrücklich erwähnen.

In der Vergangenheit haben einige Teilnehmer das Paket 1-2 Wochen behalten, bevor es weiter ging. Das ist sehr unfair gegenüber den anderen Teilnehmern.
Komischerweise gingen auch ganze Pakete auf der Reise verloren. Was auch sehr seltsam ist.

Da muss man sich nicht wundern, das lieber Saatgut bilateral ausgetauscht wird. Man kennt seinen Gegenüber und bei Problemen kann man nicht der Post die Schuld geben.

Die Idee des Wanderpaketes ist eine ganz tolle Idee. Leider machen so manche Idioten so eine hervorragende Idee kaputt.
 
Ansich bestimmt eine gute Idee, aber ich könnte da schon nicht mitmachen, denn der Versand nach DE zurück wäre so teuer,
da könnte ich locker beim teuersten Samenversender 100 Raritäten von kaufen.
 
Ich fand und finde die Idee des Wanderpaketes grundsätzlich sehr interessant. Aber nun kommen die ABERs:

Das Paket ist z.B. letztes Jahr sehr umfangreich gewesen. Toll gemacht - aber in DE kostet das weitersenden so ca 7,50 Euro (und die Post kündigt Erhöhung der Gebühren an). Wenn man mal nur einige wenige Sorten entnehmen will, ist das schon recht teuer. Bei bilateralen Sendungen (Tausch oder Geschenk) entstehen Kosten von ca 1 Euro, weil es meist mit einem 20g Brief machbar ist.

Das Paket ging vor ca 2 Jahren mal verloren - es wurde ein neuer Paket aufgelegt. Ich denke das war ein gewisser Aufwand.

Ich meine wir sollten das überdenken. Ggf. finden wir eine alternative Art des fairen Samenaustausches.
 
Lasst uns die schöne Tradition des Saatgut-Wanderpakets gemeinsam erhalten!
Die Idee des Saatgut-Wanderpakets erfreut sich in vielen Foren großer Beliebtheit und wird von zahlreichen Mitgliedern sehr geschätzt. Es ist eine tolle Möglichkeit, Saatgut zu teilen, neue Sorten kennenzulernen und die Vielfalt unseres gemeinsamen Hobbys zu bereichern.
In vielen Foren hat es sich bewährt, solche Aktionen unabhängig von der eigentlichen Forenleitung und den Moderatoren zu organisieren. Das hat gleich mehrere Vorteile: Die Organisation liegt in den Händen engagierter Mitglieder, die sich freiwillig darum kümmern möchten, und das Forum selbst bleibt von möglichen Schwierigkeiten bei der Abwicklung unberührt.
Denn natürlich haben wir neben unserer Arbeit im Forum noch viele andere Aufgaben. Die Organisation, der Versand und die Weiterleitung des Pakets bedeuten zusätzlichen Aufwand, der nicht selbstverständlich nebenbei erledigt werden kann.
Leider besteht außerdem bei solchen Aktionen immer die Gefahr, dass einzelne Teilnehmer das Angebot weniger zum fairen Tauschen als vielmehr zum einseitigen Entnehmen von Saatgut nutzen. Das ist schade, denn ein Wanderpaket lebt davon, dass alle etwas beitragen und am Ende möglichst viele davon profitieren.
Mein Vorschlag wäre deshalb, das Saatgut-Wanderpaket künftig in die Hände eines freiwilligen Mitglieds zu legen. So könnten wir diese schöne Idee weiterführen, ohne die Forenleitung oder das Moderatorenteam zusätzlich zu belasten.
Wie wäre es, wenn wir Anfang des kommenden Jahres im Forum einfach einmal nachfragen, ob jemand Lust und Zeit hat, die Organisation und Weiterleitung des Pakets zu übernehmen?
Wenn sich jemand findet, wäre das natürlich wunderbar und wir könnten die Tradition gemeinsam fortsetzen. Sollte sich niemand finden, wäre das ebenso in Ordnung. Dann würden wir das Projekt erst einmal ruhen lassen, statt jemanden dazu zu verpflichten.
Ich finde, das Saatgut-Wanderpaket ist eine tolle Sache, die es verdient, eine Chance zu bekommen – vorausgesetzt, jemand übernimmt diese Aufgabe gerne und mit Freude.
Was meint ihr? Hättet ihr Lust, die Idee auf diese Weise weiterzuführen?
 
Was ist gegen eine funktionierende Tauschbörse einzuwenden?
Funktioniert doch ganz easy.

Ich suche was, ein anderer hat das was ich suche, im Gegenzug gibt man was von sich nach Absprache zurück.
Wenig Aufwand, wie ich finde.
 
Was ist gegen eine funktionierende Tauschbörse einzuwenden?
Funktioniert doch ganz easy.

Ich suche was, ein anderer hat das was ich suche, im Gegenzug gibt man was von sich nach Absprache zurück.
Wenig Aufwand, wie ich finde.
Hallo Stefan

Das wird ja schon lange so praktiziert - direkte Anfrage birateral wenn gepostet wird, dass jemand eine bestimmte Sorte im Anbau hat und ein anderes Mitglied Interesse hat - das funktioniert meiner Meinung nach schon sehr lange bestens.

Die Idee des Wanderpaketes ist eben etwas anders - das gilt es zu diskutieren - wie interessant ist es für die Zukunft.
 
Wenn wir einmal 10 bis 15 Jahre zurückblicken, können sich viele von uns wahrscheinlich noch daran erinnern, was für etwas Besonderes ein Saatgut-Wanderpaket damals war. :)

Gerade für Einsteiger, die noch nicht über viele Kontakte zu anderen Chili-Fans verfügten, war es eine tolle Möglichkeit, an seltene und außergewöhnliche Sorten zu gelangen, die man sonst nur schwer bekommen konnte. Man wusste nie genau, welche kleinen Schätze einen im Paket erwarteten, und genau das machte den besonderen Reiz aus. Es war immer wieder spannend, Neues zu entdecken, andere Sorten auszuprobieren und vielleicht sogar die eine oder andere echte Rarität zu ergattern.

Doch die Zeiten haben sich verändert. Heute ist es dank des Internets und der weltweiten Vernetzung deutlich einfacher geworden, selbst ausgefallene Chilisorten aufzuspüren und Saatgut aus aller Welt zu bekommen. Was früher etwas ganz Besonderes war, ist heute oft nur noch eine Frage der Recherche.

Deshalb stellt sich ganz unvoreingenommen die Frage: "Hat ein Saatgut-Wanderpaket auch heute noch den gleichen Stellenwert wie früher?"

Gibt es in unserem Forum noch genügend Mitglieder, die Freude daran haben, sich aktiv zu beteiligen, das Paket mit interessanten Sorten zu bereichern und es mit Spannung an den nächsten Teilnehmer weiterzuschicken?

Denn so schön die Idee auch ist – hinter einem Wanderpaket steckt natürlich einiges an Organisation und Arbeit. Damit sich dieser Aufwand für alle Beteiligten lohnt, wäre es schön, wenn wir gemeinsam herausfinden könnten, wie groß das Interesse heute tatsächlich noch ist.

Vielleicht ist das Wanderpaket ja längst nicht nur eine Möglichkeit, an seltenes Saatgut zu kommen, sondern vor allem eine schöne Tradition, die unsere Gemeinschaft verbindet. Und genau deshalb lohnt es sich, darüber zu sprechen!

Ich hoffe, dass sich noch einige andere Mitglieder hier an der Diskussion beteiligen! ;):)
 
Deshalb stellt sich ganz unvoreingenommen die Frage: "Hat ein Saatgut-Wanderpaket auch heute noch den gleichen Stellenwert wie früher?"
Wenn man allein dies betrachtet, denke ich, nein.
Du hast ja vortrefflich beschrieben, wie man heute an gutes Saatgut rankommt und vor allem, man kann ja mittlerweile in der ganzen Welt bestellen
und das problemlos.

Nicht ausser acht zu lassen, ist das Porto, das ja wie weiter oben beschrieben auch teurer wird.
Dann gibt es leider Menschen die "mehr nehmen, als geben", auch ein Phänomen unserer Zeit, das auf diese Idee leider ebenfalls ein schlechtes Licht wirft.
Manche senden dann nicht gleich weiter und dann beginnt das Drama schon.

Wie schon oben geschrieben, ich kann sowieso bei diesem Paket nicht mitmachen, aber ich bin gespannt, wie es endet.
 
Zuletzt bearbeitet:
mich würden aber auch weiter Meinungen sehr interessieren.
Ich beschäftige mich ja nun auch schon mehr als 10 Jahre intensiver mit dem Chilianbau. An den Wanderpaketen hier oder damals im Nachbarforum habe ich mich nie beteiligt. Anfangs, weil ich noch nicht genügend Tauschware hatte und später auch nicht, weil ich gemerkt hatte, dass es da regelrechte "Abgreifer" von Saatgut gab, denen ich nichts in den Rachen werfen wollte. Durch persönliche Treffen oder Austausch in den Foren haben sich für mich so viele Kontakte ergeben, dass der Saatguttausch quasi von alleine läuft! Außerdem gibt es ja noch die Tauschbörse im Forum und die zahlreichen Händler.

Aus meiner Sicht braucht es daher das Wanderpaket nicht. Ich schätze da eher den persönlichen Austausch!
 
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