HatchChileFestival
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Heute habe ich nach längerer Zeit - bedingt durch Covid-Sperren und auch der Gefahr für mich und meine Familie durch Ansteckung - nach längerer Zeit wieder einen alten Freund in einer Demenzanstalt besucht. Es war sehr traurig, ihn so zu sehen. Sein Pflegezustand war auch arg suboptimal - Rollstuhl, Schuhe usw. stark verdreckt. Und das offensichtlich nicht erst seit gestern.
Ich fragte dann mal nach seinem "Betreuer". Ein verkac...ter Rechtsanwalt. Der hat es in nun 1,5 Jahren nicht EINMAL geschafft, selbst oder durch eine andere Person seiner Kanzlei sein Mündel besuchen (zu lassen). Noch netter ist, daß mir mitgeteilt wurde, daß auch auf Anrufe an der von ihm hinterlassenen Telefonnr. kein Mensch in letzter Zeit je reagiert hat.
Nach weiterem Nachlesen im Internet höre ich lauter ähnliche Geschichten. Und daß die juristische Mafia sich so gut abgesichert hat, daß man kaum eine Chance hat, eine wirkungsvolle Beschwerde einzureichen. Weil z.B. ich schon überhaupt nicht berechtigt bin, mich zu beschweren. Weshalb die Gerichte (um Arbeit zu vermeiden und aus Kumpanei mit den Betreuer-RA) offensichtlich meist alles abwimmeln. Theoretisch gibt es zwar die Forderung einen "Kontrollbetreuer" für 1, 2 Monate einzusetzen, der den Abzockerbetreuer kontrolliert. Aber das funktioniert nur dann, wenn das Betreuungsgericht meine Beschwerde überhaupt liest und entgegennimmt. Was laut vielen Aussagen im Internet kaum je so ist.
Ich werde trotzdem mal diesen Weg beschreiten, nach weiterer Rückfrage bei der Verwaltung im "Kompetenzzentrum". Wenn gar nichts hilft, gebe ich es halt an die Süddeutsche Zeitung etc. weiter.
Ich kann Jedem nur empfehlen, nie in diese erbärmliche Situation im "besten Gesundheitssystem der Welt" zu kommen. Beim Kassieren ist das System jedenfalls gar nicht schlecht, das funktioniert zuverlässig.
Ich fragte dann mal nach seinem "Betreuer". Ein verkac...ter Rechtsanwalt. Der hat es in nun 1,5 Jahren nicht EINMAL geschafft, selbst oder durch eine andere Person seiner Kanzlei sein Mündel besuchen (zu lassen). Noch netter ist, daß mir mitgeteilt wurde, daß auch auf Anrufe an der von ihm hinterlassenen Telefonnr. kein Mensch in letzter Zeit je reagiert hat.
Nach weiterem Nachlesen im Internet höre ich lauter ähnliche Geschichten. Und daß die juristische Mafia sich so gut abgesichert hat, daß man kaum eine Chance hat, eine wirkungsvolle Beschwerde einzureichen. Weil z.B. ich schon überhaupt nicht berechtigt bin, mich zu beschweren. Weshalb die Gerichte (um Arbeit zu vermeiden und aus Kumpanei mit den Betreuer-RA) offensichtlich meist alles abwimmeln. Theoretisch gibt es zwar die Forderung einen "Kontrollbetreuer" für 1, 2 Monate einzusetzen, der den Abzockerbetreuer kontrolliert. Aber das funktioniert nur dann, wenn das Betreuungsgericht meine Beschwerde überhaupt liest und entgegennimmt. Was laut vielen Aussagen im Internet kaum je so ist.
Ich werde trotzdem mal diesen Weg beschreiten, nach weiterer Rückfrage bei der Verwaltung im "Kompetenzzentrum". Wenn gar nichts hilft, gebe ich es halt an die Süddeutsche Zeitung etc. weiter.
Ich kann Jedem nur empfehlen, nie in diese erbärmliche Situation im "besten Gesundheitssystem der Welt" zu kommen. Beim Kassieren ist das System jedenfalls gar nicht schlecht, das funktioniert zuverlässig.


