Fermente Tipps zu Sauerkraut

Nadine

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Im November angesetzt und heute endlich geschafft zu Kochen:
Selbstgemachtes Sauerkraut
Persönliches Fazit: fein und ausbaufähig 😂

Sollte jemand Tipps und Tricks zur Optimierung der Fermentation von Weisskohl zur Hand haben, bin ich gern offen für Ideen.
Lorbeerblätter und Wacholderbeeren lagen dem Glas bei; nächstes Mal vielleich noch ein paar Nelken und Omas Geheimtip etwas Zucker beigeben?

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Persönliches Fazit: fein und ausbaufähig 😂

Sollte jemand Tipps und Tricks zur Optimierung der Fermentation von Weisskohl zur Hand haben, bin ich gern offen für Ideen.
Wenn du nicht genauer eingrenzt, wo du Verbesserungsbedarf siehst, ist es schwierig, dir da Tipps zu geben 😅
 
@Nadine Wie war denn der Temperaturbereich während der Fermentation des Sauerkrauts?
 
Wenn du nicht genauer eingrenzt, wo du Verbesserungsbedarf siehst, ist es schwierig, dir da Tipps zu geben 😅

Wenn ich nur wüsste was mich im Geschmack stört 😑

Sicherlich wird das Ergebnis durch feineres Hobeln sicher schon besser; dann habe ich hier im Forum mein geistiges Fragezeichen zur Salzmengenbestimmung lösen können (sicherlich auch ein Faktor), Temperatur und Dauer der Fermentation (4 Monate) geben dann auch jeweils noch ihren eigenen "Senf" dazu
 
Bei uns stand das Sauerkraut während der Fermentation immer im Keller.

Lorbeer oder Wacholder können zu viel gewesen sein. Zu viel Wacholder ist normalerweise eindeutig am Geschmack zu erkennen. Daher tippe ich bei einem störenden Geschmack auf zu viel Lorbeer. Aber die Gewürze würde ich bei der Fermentation weglassen und erst beim Kochen hinzugeben. Kümmel passt übrigens gut zum Sauerkraut. Ein wenig Zucker beim Kochen des Sauerkrauts hinzugeben ist sicherlich nicht verkehrt aber Geschmacksache.
 
Die Temperatur bei der Fermentation beeinflusst mit, welche Bakterienstämme sich mehr und welche weniger durchsetzen. Das hat auch Einfluss auf den Geschmack.
Wichtig ist auch, unbehandeltes Salz verwenden.
Ja, darauf sollte man auch unbedingt achten.
 
Das Salz kann mit Zusätzen behandelt sein. Das sind z.B.
  • Rieselhilfen: Diese verhindern, dass das Salz verklumpt und sorgen dafür, dass es rieselfähig bleibt.
  • Gesundheitsfördernde Zusätze: Dazu zählen Jod und Fluorid, die zur Vorbeugung von Mangelerscheinungen beitragen sollen.
  • Stabilisatoren: Diese werden hinzugefügt, um die Qualität des Salzes unter feuchten Bedingungen zu erhalten.
Verschiedene dieser Zusätze können die Fermentation behindern, besonders wenn das Salz jodiert ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Salz kann mit Zusätzen behandelt sein. Das sind z.B.
  • Rieselhilfen: Diese verhindern, dass das Salz verklumpt und sorgen dafür, dass es rieselfähig bleibt.
  • Gesundheitsfördernde Zusätze: Dazu zählen Jod und Fluorid, die zur Vorbeugung von Mangelerscheinungen beitragen sollen.
  • Stabilisatoren: Diese werden hinzugefügt, um die Qualität des Salzes unter feuchten Bedingungen zu erhalten.
Verschiedene dieser Zusätze können die Fermentation behindern, besonders wenn das Salz jodiert ist.
Herzlichen Dank,
dass brauchen wir nicht weiter verfolgen oder halt verschieben, ich weiß jetzt warum "unbehandelt".
Viele Grüße
Gerd 🤠
 
Herzlichen Dank,
ich habe zeitgleich reagiert, war auch meine Idee in dem Moment.
Ich weiß jetzt "warum unbehandelt"
löschen konnte ich nicht.
Viele Grüße
Gerd 🤠
 
Wenn ich nur wüsste was mich im Geschmack stört 😑
Wenn es etwas aromatischer und weniger deftig sein soll, vielleicht wäre Chucrut Mexicano etwas für Dich?
 
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Wenn es etwas aromatischer und weniger deftig sein soll, vielleicht wäre Chucrut Mexicano etwas für Dich?

Das erste grosse Glas ist wieder frei für Experimente, klingt spannend. Mein Mann schreit bereits "komm nicht schon wieder in Versuchung!" 😂

@mph wie habt ihr das früher gehandhabt; portionsweise für eine Mahlzeit abgefüllt und entsprechend gekocht oder habt ihr auch grosse Töpfe gefüllt und davon portionsweise zum Kochen geschöpft?
 
Wir hatten einen großen Sauerkrauttopf aus Steingut mit geschätzt 80 Liter. Der wurde mit Kohl und Salz gefüllt, gestampft, wieder Kohl und Salz nach, gestampft, bis er rund ⅔ voll war. Dann kamen vorher abgekochte Gewichte drauf. Was zwischendurch oben auf der Lake schwamm, wurde konsequent abgeschöpft. Wenn die Lake nicht mehr ausreichend hoch über den Gewichten stand, wurde Wasser mit Salz nachgefüllt.

Entnommen wurde immer nur, was gebraucht wurde. Allerdings haben wir lieber etwas mehr Sauerkraut gekocht und es dann eingefroren.

Gewürze kamen erst beim Kochen hinzu. Im Keller sind es meistens zwischen 16 und 18°C.
 
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